Die Verleihung des Ballon d'Or gehört Jahr für Jahr zu den wichtigsten Terminen im Fußballkalender. Auch in diesem Jahr wird schon weit im Vorfeld heiß darüber diskutiert, wer den Titel des Weltfußballers abräumen wird. Mit Harry Kane, Kylian Mbappe, Lionel Messi oder Michael Olise gibt es in diesem Jahr besonders viele Kandidaten, die für die begehrte Trophäe infrage kommen.
Während die Vergabe der goldenen Kugel die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, werden bei der großen Gala am 26. Oktober in London aber auch zahlreiche weitere Auszeichnung vergeben. Neben individuellen Awards wie der Kopa-Trophäe für den besten jungen Spieler, der Yashin-Trophäe für den stärksten Torwart oder der Gerd-Müller-Trophäe für den treffsichersten Torschützen wird auch in diesem Jahr wieder das beste Team des Jahres geehrt.
Dabei könnte auch der FC Bayern abräumen: Wie am Dienstag bekannt wurde, sind die Münchner für die Men's-Club-Of-The-Year-Trophäe nominiert worden. Ebenfalls auf der Liste stehen Paris-Saint-Germain, der FC Arsenal, FK Bodø/Glimt und Flamengo.
PSG und Arsenal sind die Favoriten
Favorit auf den Titel der besten Männermannschaft ist wohl erneut PSG, das auch schon im vergangenen Jahr die Auszeichnung gewann. Die Mannschaft von Trainer Luis Enrique konnte in diesem Jahr zum zweiten Mal hintereinander die Champions League gewinnen, was in der Geschichte des Wettbewerbs sonst nur Real Madrid gelang. Zudem feierten die Pariser in der Saison 2025/26 auch den französischen Meistertitel - und das schon zum fünften Mal in Folge.

Ähnlich gute Chancen dürfte auch der FC Arsenal haben, der erstmals nach 22 Jahren die Premier League gewann und im Endspiel der Königsklasse erst im Elfmeterschießen PSG unterlag. Der FC Bayern konnte international vor allem durch spektakuläre Leistungen gegen Real Madrid und PSG punkten, musste sich den Franzosen aber schon im Halbfinale geschlagen geben. Immerhin holte die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany 2025/26 das nationale Double.
Das norwegische Überraschungsteam Bodø/Glimt, das es immerhin bis ins Champions-League-Achtelfinale schaffte, sowie der brasilianische Spitzenklub Flamengo als einziger nicht-europäischer Vertreter dürften höchstens Außenseiterchancen genießen. Die Auflösung folgt dann spätestens an jenem 26. Oktober.
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