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Muheim nach Patzer verletzt: Wenn der WM-Traum zum Altraum wird

Das erste WM-Turnier für Miro Muheim steht unter keinem guten Stern. Der HSV-Profi hat sich im Training verletzt.
Miro Muheim ist derzeit vom Pech verfolgt
Miro Muheim ist derzeit vom Pech verfolgt | Alex Grimm/GettyImages

Für HSV-Star Miro Muheim hätte die WM kaum schlechter beginnen können. Der 28-Jährige patzte als Joker im Rahmen der Schweizer WM-Blamage gegen Katar und ist nun auch noch verletzt. Der 28-Jährige hat sich am Sonntag laut Informationen der Schweizer Zeitung Blick im Training der Reservisten eine Muskelverletzung an der Wade zugezogen.

Diese hatte zur Folge, dass Muheim die Einheit am Dienstag auslassen musste und nun möglicherweise auch im zweiten Gruppenspiel fehlt. Dieses steigt am Donnerstag, 18. Juni, ab 21 Uhr. Gegner in der US-Metropole Los Angeles wird Bosnien sein. Doch auch abgesehen von der Blessur dürfte Muheim eher schlechte Karten haben, zumal er beim 1:1 gegen Katar schlichtweg eine unglückliche Figur machte.

Muheim verpasste wichtige Rückrunden-Matches verletzt

Bereits die abgelaufene Bundesliga-Spielzeit verlief für den Hamburger nicht ganz rund. Ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison zog sich Muheim eine Sprunggelenkverletzung zu und musste abgesehen davon aufgrund einer Roten Karte ein Spiel pausieren. Immerhin folgte für Muheim das Happy End, indem der HSV die Klasse hielt und er für den WM-Kader berücksichtigt wurde.

Bei seiner ersten WM-Teilnahme überhaupt kam Muheim in der 89. Minute für Ricardo Rodriguez ins Spiel. In der Nachspielzeit war der 28-Jährige dann im Kopfball-Duell mit Boualem Khoukhi unaufmerksam und lenkte den Ball dann auch noch unglücklich ins eigene Tor ab. Im Anschluss erhielt der Schweizer unschöne Hass-Kommentare in den Sozialen Netzwerken.

Muheim kommt wohl nicht über Bankrolle hinaus

Vielleicht ist es für Muheim sogar gut, wenn er jetzt fürs Erste ein Spiel aus der Schussbahn ist und dann mit einem freieren Kopf wieder angreifen kann. Letztlich wird es aber wohl ohnehin beim Reservisten-Dasein bleiben, weil Rodriguez seit vielen Jahren links hinten gesetzt ist. Für Muheim wird es auf diese Art und Weise auch schwer, potenzielle neue Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Der Linksverteidiger hat in Hamburg nur noch ein Jahr Vertrag, was einen Wechsel durchaus möglich macht.


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