Felix Nmecha erzielte in der sechsten Spielminute das erste deutsche Tor bei dieser WM. Doch auch abseits seines Treffers zeigte der 25-Jährige beim 7:1-Auftaktsieg des DFB-Teams gegen Curaçao eine starke Partie und war insbesondere in der ersten Halbzeit nahezu überall zu finden.
Bei Borussia Dortmund dürfte man sich nach den Leistungen des zentralen Mittelfeldspielers umso mehr dafür auf die Schulter klopfen, den Vertrag Nmechas im März vorzeitig bis 2030 verlängert zu haben. Doch wenn es nach Joé Mourinho geht, dann ist das nur Nebensache.
Real will Nmecha
Sky berichtet, dass der neue Trainer von Real Madrid ein großer Fan von Nmecha ist und sich bereits nach der Situation des 25-Jährigen erkundigt hat. Die Königlichen suchen schließlich händeringend nach Mittelfeld-Verstärkungen, Nmecha wäre aufgrund seiner Allround-Fähigkeiten ein naheliegender Kandidat.
Neben Real beobachten auch Manchester United und Manchester City die Situation um den Mittelfeld-Mann genau. Beide Klubs hatten bereits vor Nmechas Verlängerung starkes Interesse an einer Verpflichtung gezeigt.
BVB in komfortabler Situation
Am längeren Hebel sitzt jedoch der BVB. Die Schwarz-Gelben wollen den 25-Jährigen nicht abgeben, die Ausstiegsklausel in Höhe von 70 Millionen Euro greift ohnehin erst in der kommenden Saison. Ein kleines Schlupfloch gibt es für Real, United und City allerdings dennoch.
Bei einem "außergewöhnlichen Angebot", so schreibt Sky, würde der Vizemeister ins grübeln kommen. Wie hoch dieses ausfallen müsste, ist zwar nicht bekannt, man kann allerdings davon ausgehen, dass es sich im dreistelligen Millionenbereich bewegen muss.
Kann Nmecha seine Leistung aus dem Spiel gegen Curaçao bestätigen, dann könnte die Summe sogar noch mehr steigen. Es scheint also ganz so, als müsste man sich an der Strobelallee trotz der Verlängerung mit einem möglichen Abgang Nmechas auseinandersetzen.
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