Er war 2024 die viel zitierte Holding Six, am Ende blieb er allerdings nur eine Saison: Joao Palhinha. Der Portugiese kam praktisch gemeinsam mit Michael Olise beim FC Bayern an und war mit 51 Millionen Euro auch fast genauso teuer wie der Franzose.
Doch während sich Olise zu einem der besten europäischen Flügelspieler entwickelt hat, der sogar Chancen auf den Ballon d'Or hat, ist Palhinha seit dieser Saison zurück in der Premier League – und steckt dort mit Tottenham Hotspur im Abstiegskampf.
Fünf Spieltage vor Schluss stehen die Spurs auf einem direkten Abstiegsplatz, es droht also tatsächlich der Absturz in die Championship. Für den Verein eine Katastrophe, die sich auch auf die Transferpläne auswirkt.
Tottenham würde Palhinha behalten – unter einer Bedingung
Das betrifft wiederum auch Palhinha und den FC Bayern. Denn der Portugiese ist von Tottenham nur ausgeliehen, für den Sommer besitzen die Nord-Londoner eine Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro – also knapp die Hälfte des Preises, den Bayern ursprünglich für den 30-Jährigen bezahlt hatte.
Laut Sky Sport kann sich Tottenham zwar grundsätzlich vorstellen, Palhinha fest zu verpflichten, allerdings nicht zu diesem Preis. Stattdessen will Tottenham mit dem deutschen Rekordmeister nachverhandeln. Eine finale Entscheidung, ob sich die Münchner dazu bereiterklären, sei noch nicht gefallen.
Was macht Bayern?
Fakt ist: Würde sich Bayern zu neuen Verhandlungen bereit erklären, dann würde die Ablöse noch weiter schrumpfen – gerade, wenn Tottenham wirklich absteigen sollte. Denn dann sitzt das Geld in Nord-London längst nicht mehr so locker wie bei einem gehglückten Klassenerhalt.
Auf der anderen Seite hat Palhinha in München praktisch keine Zukunft und liebt zudem die Premier League. Allein, um ihn und sein Salär von 16 Millionen Euro brutto aus den Büchern streichen zu können, könnte sich der FC Bayern dennoch offen für Nachverhandlungen zeigen.
