Nadiem Amiri ist beim 1. FSV Mainz 05 der absolute Schlüsselspieler. In 75 Pflichtspielen für die Nullfünfer gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler 36 Scorerpunkte, eine sehr starke Quote. Auch in dieser Saison steht er schon wieder bei zwölf Scorerpunkten in 20 Bundesliga-Spielen, darunter schon zehn Tore.
Es zeigt, wie abhängig Mainz vom 29-Jährigen ist. Ohne seine Tore und Vorlagen sähe es um einiges düsterer aus. Das Problem: Mit seinen guten Leistungen spielt sich Amiri ins Blickfeld anderer Vereine – im Sommer könnte es deshalb ein böses Erwachen geben.
Eine letzte große Herausforderung
Denn laut Sky Sport plant Amiri zur kommenden Saison tatsächlich einen Tapetenwechsel. Der 29-Jährige strebe noch einmal nach einer neuen Herausforderung heißt es. Dabei ist Amiri für alles offen: Es kommen demnach verschiedene Märkte infrage, unter ihnen auch Saudi-Arabien.
Für dieses Unterfangen hat Amiri dabei zweifellos den richtigen Berater an seiner Seite. Seit Juli 2025 wird er nämlich von keinem Geringeren als Pini Zahavi vertreten, der bereits einige der größten und aufsehenerregendsten Deals des Fußballs einfädelte.
WM als Sprungbrett
Ein zentraler Baustein in Amiris Zukunftsplänen ist die WM im Sommer, diese will er als Sprungbrett nutzen und sich bei anderen Vereinen empfehlen – ganz abgesehen davon, dass es sein Kindheitstraum ist: "Die WM ist das Größte für mich, dort für Deutschland zu spielen. Ich bin jetzt 29 und es wird dann wahrscheinlich meine letzte Chance sein", sagte er im Interview mit RTL/ntv und sport.de.
Zwar steht hinter der Teilnahme aufgrund seiner komplizierten Fersenverletzung noch ein FRagezeichen (90min berichtete), dennoch scheint Amiris Zukunftsplan klar – sehr zum Leidwesen seines aktuellen Vereins.
Mainz will den bis 2028 laufenden Vertrag mit seinem Schlüsselspieler zwar unbedingt verlängern, Stand jetzt scheint dieses Szenario jedoch sehr unrealistisch. Vielmehr scheinen sich die Nullfünfer wohl auf eine Zukunft ohne Amiri einstellen zu müssen.
