Nadiem Amiri hat beim 1. FSV Mainz sein Glück wiedergefunden und spielt nach seinem Wechsel an den Bruchweg ganz groß auf. Der Mittelfeldspieler steht in der laufenden Saison bei zehn Toren und zwei Vorlagen in 20 Bundesliga-Einsätzen, dazu knipste er auch in der Conference League zweimal in doppelt so vielen Spielen. Keine Frage: Amiri befindet sich in der Form seines Lebens.
Diese Form macht aus Amiri auch einen heißen WM-Kandidaten. Unter Julian Nagelsmann wurde er im vergangenen Jahr gleich mehrmals nominiert und durfte seiner Vita insgesamt vier weitere Länderspiele hinzufügen. Beim 3:1-Sieg gegen Nordirland konnte Amiri sogar seinen ersten Länderspieltreffer bejubeln.
Das Problem: Amiri laboriert derzeit an einer komplizierten Verletzung. Mainz 05 ließ lediglich verlauten, dass der 29-Jährige wegen einer Fersenverletzung mehrere Spiele verpassen wird. Doch die Bild hat nun erfahren, was wirklich hinter dem Ausfall steckt.
Demnach leidet Amiri unter einer Plantarfasziitis, die "stechende Schmerzen in der Ferse verursacht". Es handele sich um keine alltägliche, dafür hartnäckige Verletzung. Profi-Fußballer, so rechnet das Boulevardblatt vor, fallen in der Regel zwischen einem und zwei Monaten aus, so dass Amiri frühestens im April wieder zurückkehren kann. Zudem bestehe ein hohes Rückfall-Risiko. Heißt: Steigt Amiri zu früh ins Training ein, könnte er erneut ausfallen. Die Bild schreibt sogar, dass Amiri das mögliche WM-Ticket deshalb verpassen könnte.
Derzeit sind für Amiri Ruhe, Kühlung und die Einnahme von entzündungshemmenden Mitteln angesagt. Bitter für ihn, da er nun um seine WM-Nominierung bangen muss und keine weitere Eigenwerbung betreiben kann. Bitter aber auch für die 05er, die ihren Spielmacher im Kampf um den Klassenerhalt dringend brauchen.
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