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Lothar Matthäus mit interessanter Idee zum Kimmich-Problem im DFB-Team

Ist Joshua Kimmich wirklich der geeignete Rechtsverteidiger? Deutschlands Rekordnationalspieler hat seine Zweifel.
Lothar Matthäus
Lothar Matthäus | Alexander Hassenstein/GettyImages

Durch den späten 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste hat das DFB-Team den Sieg seiner WM-Gruppe bereits in der Tasche. Das Spiel gegen die Elefanten war aber ein hartes Stück Arbeit. Und es hat laut Lothar Matthäus gezeigt, "dass sich unsere Nationalmannschaft gegen die stärker werdenden Gegner in der K.o.-Runde steigern muss, um weiterzukommen".

In seiner Kolumne bei der Sport Bild legte der TV-Experte einen besonderen Fokus auf Joshua Kimmich, der gegen die Elfenbeinküste "seine erwartbaren Probleme mit dem Tempo hatte". Und das, obwohl sein Gegenspieler Yan Diomande laut Matthäus bei dem Duell nicht einmal in Topform war.

Auch Thomas Müller hatte nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste bereits Kimmichs Verhalten vor dem Gegentor kritisiert und betont, dass sein Pendant Nathaniel Brown den Plan des Bundestrainers besser umgesetzt habe. Die Diskussionen, ob Kimmich ein geeigneter Rechtsverteidiger ist, reißen also auch bei der WM nicht ab.

Brown als Rechtsverteidiger?

"Kimmich wird im Laufe des Turniers nicht mehr schneller werden, aber die kommenden Gegner werden es sein, allein wenn ich an Kylian Mbappé in einem möglichen Achtelfinale gegen Frankreich denke", unterstrich Matthäus. "Deshalb eine Idee von mir für mehr Geschwindigkeit auf den defensiven Außenpositionen: Der schnelle Nathaniel Brown könnte statt linker rechter Verteidiger spielen, das hat er zum Beispiel für Eintracht Frankfurt sehr gut gemacht. Gegen Leipzig und Diomande, übrigens."

David Raum würde dann als Linksverteidiger in die Startelf rutschen, Kimmich könnte auf seine angestammte Position im Mittelfeld wechseln und dort "noch mehr Einfluss auf das Spiel nehmen", so Matthäus' Idee. Da Felix Nmecha in den Augen des Rekordnationalspielers unantastbar ist, müsste folglich Aleksandar Pavlovic auf die Bank. Der Münchner hat bislang auch noch nicht wirklich in die WM hineingefunden.

Im abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador, bei dem es für das DFB-Team quasi um nichts mehr geht, könnte Julian Nagelsmann diese Option direkt mal austesten.


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