Bayer Leverkusen baut weiter fleißig an der Mannschaft der Zukunft: Nachdem sich die Werkself mit Sturm-Juwel Christian Kofane bereits auf eine Vertragsverlängerung bis 2031 geeinigt hat (90min berichtete), steht nun die nächste Personalie im Fokus. Auch Ibrahim Maza soll offenbar einen neuen, verbesserten Vertrag erhalten. Wie die Sport Bild berichtet, hat in der vergangenen Woche bereits ein erstes Gespräch mit dem Management des 20-Jährigen stattgefunden.
Dabei besteht auf den ersten Blick kein dringender Handlungsbedarf. Mazas aktueller Vertrag läuft noch bis 2030. Allerdings möchte Bayer die starke Entwicklung des algerischen Nationalspielers honorieren und dessen Bezüge entsprechend anpassen. Mit einem Jahresgehalt von weniger als drei Millionen Euro gehört Maza derzeit noch zu den vergleichsweise günstigeren Spielern im Kader. Laut Bild gehört er zum unteren Drittel. Das soll sich nun offenbar ändern.

Ein solches Vorgehen hat in Leverkusen durchaus Tradition. Schon bei Kai Havertz und Florian Wirtz passte der Verein die Verträge im Laufe ihrer Entwicklung mehrfach an. Beide gehörten zum Zeitpunkt ihres Abschieds schließlich zu den Topverdienern der Werkself. Auch bei Maza könnte die angestrebte Verlängerung dazu beitragen, die eigene Verhandlungsposition bei einem möglichen späteren Verkauf zu stärken.
Maza auch bei europäischen Top-Klubs begehrt
Dass der Mittelfeldspieler Begehrlichkeiten weckt, zeigte sich bereits im Sommer. Unter anderem Atlético Madrid bekundete Interesse an Maza, doch ein Verkauf war für Bayer kein Thema. Der 2025 für zwölf Millionen Euro von Hertha BSC verpflichtete Youngster hatte sich auf Anhieb in Leverkusen etabliert und seine erste Saison mit fünf Toren und sieben Vorlagen in 44 Pflichtspielen abgeschlossen.
Auch unter Trainer Carles Martínez ist Maza fest eingeplant. Eigentlich sieht der Coach den Rechtsfuß auf der Zehnerposition, musste ihn aufgrund personeller Ausfälle zu Saisonbeginn aber auch auf beiden Außenbahnen einsetzen. Mit einem Treffer und zwei Vorlagen konnte Maza bislang auch dort überzeugen. Nun könnte seine Entwicklung mit einem neuen Fünfjahresvertrag belohnt werden.
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