Nach der überraschenden 2:3-Pleite bei Aufsteiger SV Elversberg hat sich Bayer Leverkusen mit dem 4:0-Sieg gegen Union Berlin eindrucksvoll rehabilitiert. Die Werkself hätte durchaus noch höher gewinnen können, vielleicht sogar müssen.
Einer, der sich nicht am Schützenfest beteiligen konnte, war Christian Kofane. Der Kameruner kam in der 67. Minute gemeinsam mit Rückkehrer Moussa Diaby in die Partie. Doch trotz des Kurzeinsatzes gibt es für den 20-Jährigen laut der Bild Grund zum Feiern.
Bayer stellt die Weichen
Die Boulevardzeitung berichtet, dass Kofane vor einer Vertragsverlängerung in Leverkusen steht. Das ursprünglich bis 2029 laufende Arbeitspapier wird demnach bis 2031 ausgedehnt, eine Ausstiegsklausel soll es dabei nicht geben.
Im Zuge der Verlängerung wird Kofanes Gehalt auf vier Millionen Euro pro Jahr angehoben, berichtet die Bild weiter. Es ist eine Belohnung für die gute Debütsaison Kofanes und auch ein Zeichen der Wertschätzung, schließlich gilt der Kameruner als kommender Stammstürmer der Werkself.
Über 100 Millionen für Kofane?
Für Leverkusen ist es zudem ein enormer Gewinn, den Vertrag ohne Ausstiegsklausel verlängert zu haben. Schon jetzt sind etliche Vereine heiß auf den 20-Jährigen, in diesem Sommer wurde er mehrfach mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht.
Doch Leverkusen wollte den Senkrechtstarter nicht nach einer Saison schon wieder abgeben. Stattdessen erhofft man sich in Zukunft einen ordentlichen Zahltag mit dem 20-Jährigen. Die klare Mission: Kofane soll nach Florian Wirtz zum zweiten Spieler werden, für den Bayer 100 Millionen Euro oder mehr kassiert.
Durch die Verlängerung hat die Werkself dafür jetzt alle Trümpfe in der Hand, nun muss Kofane den Vertrauensbeweis nur noch bestätigen und ordentlich Tore schießen.
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