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Brisanter Bericht: Bayern-Star bei der WM als Stinkstiefel

Leon Goretzka wird die WM 2026 in schlechter Erinnerung behalten. Der Routinier soll sich mies gelaunt gezeigt und sich immer mehr zurückgezogen haben.
Leon Goretzka soll sich bei der WM von seinen Kollegen abgekapselt haben
Leon Goretzka soll sich bei der WM von seinen Kollegen abgekapselt haben | Andrew Katsampes/ISI Photos/GettyImages

Bei Leon Goretzka bleibt von der WM 2026 eigentlich nur eine Szene in Erinnerung. Der Mittelfeld-Routinier lehnte auf Nachfrage von Joshua Kimmich ab, den sechsten Elfmeter gegen Paraguay zu übernehmen, woraufhin Jonathan Tah antrat und verschoss.

Goretzka konnte aber offenbar nicht nur hier seinem eigentlichen Leader-Anspruch nicht nachkommen. Der Ex-Bayern-Profi soll sich bereits in den Tagen und Wochen zuvor vom Rest des Teams abgekapselt und seinen Frust schlecht gelaunt zur Schau gestellt haben. Dies teilte zumindest die Sport Bild mit, die sich auf Informationen aus Kreisen innerhalb der Mannschaft bezieht.

Goretzka durfte in der Gruppenphase nur 22 Minuten ran, ehe er gegen Paraguay zur Halbzeit für Felix Nmecha in die Partie kam. Akzente setzen konnte der 31-Jährige allerdings zu keiner Zeit. Doch trägt auch Julian Nagelsmann eine Teilschuld daran, dass Goretzka bei der WM ein so negatives Bild abgab? Zumindest muss man festhalten, dass er wie so oft mit seiner Kommunikation und seinen Entscheidungen einen Zickzack-Kurs gefahren hat.

Nagelsmann mit Zickzackkurs bei Goretzka

Zunächst blieb Goretzka bei der Heim-EM komplett außen vor, da Nagelsmann vermeintlich befürchtete, er würde sich mit einer Bankrolle nicht arrangieren. Dann spielte der Mittelfeldprofi im Rahmen der WM-Qualifikation plötzlich wieder eine tragende Rolle. "Stand jetzt wird Leon Goretzka, trotz weniger Spielzeit bei Bayern, gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali", kündigte Nagelsmann zudem im März an. Diese Aussage relativierte er kurze Zeit später wieder, dennoch dürfte Goretzka davon überzeugt gewesen sein, mehr Spielzeit zu sehen.

Die Frustration ist also ein Stück weit verständlich, die Reaktion aber nicht unbedingt. Goretzka hat sich beim FC Bayern auch in einer Nebenrolle stets loyal und mannschaftsdienlich gezeigt. Genau dieses Verhalten wäre auch bei der Nationalmannschaft angebracht gewesen.

Matthäus nimmt Goretzka in Schutz

In Lothar Matthäus hat Goretzka aber immerhin einen prominenten Fürsprecher. "Mir tut es leid für Leon, dass er im Endeffekt das Gefühl haben musste, als er zur WM gefahren ist, dass er gesetzt ist auf der Doppel-Sechs. Und dann spielte er im Endeffekt nicht einmal die zweite Rolle, die dritte eher", führte er im Bild-Format 'Lothar legt los' aus und monierte den Zickzack-Kurs, den Nagelsmann nicht nur bei Goretzka, sondern auch bei Oliver Baumann und Deniz Undav eingeschlagen hat. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die anderen beiden offenbar eine reifere und mannschaftsdienlichere Reaktion gezeigt haben.

Nach 73 Länderspielen ist die Zukunft von Goretzka im DFB-Team offen. Der 31-Jährige könnte zu den Spielern gehören, die nach der WM aussortiert werden. Für den langjährigen Bayern-Profi geht es nun aber ohnehin zunächst darum, einen neuen Klub zu finden.


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