Leihe offiziell: Cancelo kehrt zu Barca zurück
Von Dominik Hager

Nach der Horror-Hinrunde in Saudi-Arabien, beginnt das Jahr 2026 für Joao Cancelo umso mehr nach Maß. Wie der FC Barcelona nun bestätigt hat, bestand der Portugiese seinen Medizincheck am Montag. Seinen neuen Vertrag werde der Spieler demnach am Dienstag um 13 Uhr unterschreiben. Die Leihgebühr beträgt laut Medienberichten vier Millionen Euro.
Cancelo gehört eigentlich Al-Hilal, jedoch gehörte er zuletzt nicht mal mehr zum Kreise der Spieler, die für die Saudi Pro League registriert und spielberechtigt sind. Lediglich in der AFC Champions League erhielt der Außenverteidiger noch seine Einsätze. Kein Wunder, dass Cancelo damit nicht sonderlich glücklich war und einen Abschied forcierte. Neben dem FC Barcelona soll auch Inter Mailand interessiert gewesen sein, jedoch entschied sich der 31-Jährige für eine Rückkehr zu Barca.
Cancelo war nach seiner halbjährigen Bayern-Leihe bereits in der Saison 2023/24 (ebenfalls per Leihe) für den FC Barcelona aktiv und absolvierte 42 Pflichtspiele. Im Sommer 2024 führte der Weg für ihn dann zu Al-Hilal, wo er noch bis 2027 unter Vertrag steht. Es ist aber wohl unwahrscheinlich, dass er für den Saudi-Klub nochmal Spiele bestreiten wird.
Cancelo muss sich für die WM 2026 in Form bringen
Zunächst geht es für Cancelo darum, beim FC Barcelona möglichst viel Spielzeit zu sammeln, um auch seine WM-Chancen nicht in Gefahr zu bringen. Bislang wurde der Routinier in der Nationalmannschaft stets berücksichtigt, jedoch kann er sich wohl nicht nochmal so eine Halbserie wie die vergangene leisten. Grundsätzlich ist die Situation für Cancelo sehr dankbar, weil Barca einen Abwehr-Engpass hat und der Portugiese sowohl links als auch rechts verteidigen kann. Seine Dienste werden wohl eher auf der rechten Seite gebraucht.
Flick, der den Abwehr-Engpass in seinem Team moniert hatte, freut sich auf den Neuzugang. "Joao kann uns vielleicht noch mehr Optionen auf beiden Außenverteidiger-Positionen geben. Offensiv bringt er eine gute Qualität mit. Wenn es klappt, bin ich glücklich, dann haben wir eine Option mehr", hatte er sich bereits am Dienstag im Rahmen der PK geäußert.
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