Beim FC Bayern München liegt der allgemeine Fokus derzeit voll und ganz auf dem Halbfinalrückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain. Der deutsche Rekordmeister will am kommenden Mittwoch mit aller Macht den Einzug ins Endspiel der Königsklasse perfekt machen, muss dafür aber einen Ein-Tore-Rückstand aus dem ereignisreichen Hinspiel wettmachen.
Inmitten der großen Konzentration auf das Gigantenduell mit PSG sticht allerdings auch die Personalie Konrad Laimer in der Berichterstattung rund um den FCB heraus, denn mit dem österreichischen Leistungsträger finden die Münchner einfach keinen gemeinsamen Nenner bezüglich einer Verlängerung des bis 2027 datierten Arbeitsvertrags.
Max Eberl spricht über Vertragscausa mit Laimer
Nun äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zur Personalie Laimer und fand dabei deutliche Worte. "Es sind Gespräche, Vorstellungen - da kommt man im Moment nicht übereinander", so Eberl. Die Bayern wollen die Vorstellungen des Spielers für eine Verlängerung der Zusammenarbeit so nicht akzeptieren. Offenbar stehen dabei wohl Laimers Gehaltsvorstellungen im Weg.
"Es sind Gespräche, Vorstellungen - da kommt man im Moment nicht übereinander [...] Da muss man schauen, ob man die Brücke findet."Max Eberl über Laimer-Gespräche

Eberl ergänzte: "Das ist auch nicht schlimm, es gibt kein böses Blut, keine Missstimmung, nur zwei Standpunkte." Ob sich Laimer und die Bayern in diesem Falle noch annähern werden, bleibt abzuwarten. Max Eberl ließ sich zu keinem großen Fingerzeig verleiten und sagte: "Da muss man schauen, ob man die Brücke findet.“
Laimer-Verkauf im Sommer? Eberl entspannt
Nachdem der FC Bayern in den letzten Monaten bereits aufwendige Vertragsverlängerungen mit anderen Stars wie Alphonso Davies oder Dayot Upamecano abgeschlossen hat, wird er sich bei Konrad Laimer etwas zurücknehmen und keineswegs große Zugeständnisse machen. Auch unter Zeitdruck sieht man sich an der Säbener Straße offenbar nicht.
"Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren."Max Eberl über Konrad Laimer

Wenn die Münchner bei Laimer noch eine Ablösesumme kassieren möchten und sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen können, müssten sie den Österreicher im Sommer abgeben. Doch Max Eberl ließ durchblicken, dass man offenbar auch dazu bereit wäre, mit dem Österreicher in das letzte Vertragsjahr zu gehen. "Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren“, sagte Eberl dazu kurz und knapp.
Dieses Thema wird die Berichterstattung rund um den FC Bayern München also wohl noch etwas beschäftigen.
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