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Kwasniok verliert in Köln seine letzten Follower

Der 1. FC Köln konnte im Derby gegen Borussia Mönchengladbach ein 3:3-Unentschieden erreichen, doch Trainer Lukas Kwasniok verliert weiter an sicherem Stand.
Effzeh-Coach Lukas Kwasniok gerät immer weiter in die Kritik
Effzeh-Coach Lukas Kwasniok gerät immer weiter in die Kritik | picture alliance/GettyImages

Das Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach bot zahlreiche sportliche Höhepunkte und lieferte bereits zu Beginn der Partie einen Knall nach dem anderen. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten in diesem prestigeträchtigen und für die Fanlager bedeutenden Aufeinandertreffen mit einem vermeintlich gerechten 3:3-Unentschieden. Dennoch bekam einer jede Menge Gegenwind ab: Effzeh-Coach Lukas Kwasniok geriet im Spielverlauf zunehmend in die Kritik der eigenen Fans, die in zahlreichen Social-Media-Reaktionen ihrem Unmut Luft machten und den Kölner Coach am liebsten gehen sehen würden.

Kwasniok im Netz scharf kritisiert

Neben der aus Sicht einiger Fans nicht Derby-würdigen Körpersprache des 44-Jährigen bemängelten andere wiederum einige personelle Entscheidungen des Trainers, unter anderem als man noch mit 2:3 zurücklag. Damit wird der Gegenwind für Kwasniok in Darmstadt zunehmend stärker und schärfer. Nicht wenige hoffen auf eine baldige Trainerentlassung. Viele, die zuvor zumindest noch teilweise zu ihm gehalten hatten, verlieren nun offenbar den Glauben daran, dass Kwasniok den Klassenerhalt schaffen kann. Ein Fan schrieb auf X: "Bis jetzt habe ich für Kwasniok gesprochen. Das ist jetzt leider vorbei. Was treibt der da? Das ist ja ein Albtraum."

Die Kölner Netzreaktionen mit Blick auf Trainer Lukas Kwasniok:

Letztlich steht unter dem Strich ein Punktgewinn, der zwar keinem wirklich schadet, für die Kölner aber auch nicht wirklich hilfreich ist. Durch den knappen 1:0-Erfolg von Werder Bremen in Wolfsburg ist man nun auf den 15. Tabellenplatz der Bundesliga und somit auf den Rang direkt über dem Relegationsplatz zurückgefallen. Von diesem sind die Kölner nur zwei Zähler entfernt, der aktuelle Platzhalter FC St. Pauli steht aktuell mit einem Spiel weniger da und könnte mit einem Sieg am Sonntag gegen den SC Freiburg an Köln vorbeiziehen und die Abstiegsängste des Effzeh weiter befeuern.

Das Problem des 1. FC Köln scheint auf den ersten Blick klar: Man spielt eigentlich nicht schlecht, belohnt sich im engen Abstiegskampf aber viel zu selten mit wichtigen und dringend benötigten Punkten. Köln verliert mit Blick auf die direkte Konkurrent an Boden und Anschluss. Hauptverantwortlich dafür ist Trainer Lukas Kwasniok, dem zumindest im Kölner Fanlager schon das Wasser bis zum Hals zu stehen scheint.

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