Skip to main content

Kühn-Verletzung schockt Gladbach: Das sagen Schröder und Polanski

Der Ausfall von Nicolas Kühn trifft Gladbach hart. Rouven Schröder und Eugen Polanski haben sich bereits zu Wort gemeldet.
VonDominik Hager
Eugen Polanski bedauert die Verletzung von Nicolas Kühn
Eugen Polanski bedauert die Verletzung von Nicolas Kühn | picture alliance/GettyImages

Schlechter hätte der Saisonstart für Borussia Mönchengladbach kaum laufen können. Die Fohlen haben die beiden ersten Bundesliga-Spiele in Leipzig (0:3) und gegen Elversberg (3:4) verloren und müssen nun auch noch auf ihren hoffnungsvollsten und prominentesten Sommer-Neuzugang verzichten. Leihspieler Nicolas Kühn wird aufgrund eines Muskelbündelrisses wohl rund zwei Monate fehlen.

"Das ist maximal unglücklich für Nicolas und auch für uns", zeigte sich Sportchef Rouven Schröder bestürzt. "Jetzt geht es darum, ihn in der Reha optimal zu begleiten und den Spieler Schritt für Schritt ins Mannschaftstraining zurückzuführen", erläuterte er den weiteren Plan.

Polanski bedauert Kühn-Verletzung: "Mit Sicherheit nicht gut"

Eugen Polanski haderte ebenfalls mit der unglücklichen Verletzung des Flügelspielers. "Wenn ich mich in den Jungen versetze, der zeigen will, was er kann und uns auch erst mal eine Duftmarke setzen will, und sich dann quasi am ersten Tag verletzt, ist das mit Sicherheit nicht gut für ihn, aber auch mit Sicherheit nicht gut für uns", zeigte sich der Gladbach-Coach laut der RP gefrustet.

Kühn kam am Samstag nach 69 Minuten für Franck Honorat in die Partie und erlebte auf dem Platz mit, wie die SV Elversberg die Partie noch zu ihrem Gunsten drehen konnte. Noch bitterer dürfte für Kühn persönlich dann aber die Verletzung im Spielerersatztraining am Sonntag gewesen sein.

Dem 26-Jährigen waren bei Celtic Glasgow in der Spielzeit 2024/25 36 Pflichtspiel-Scorer gelungen, ehe er zu Como 1907 wechselte. Beim aufstrebenden Serie-A-Klub konnte er sich jedoch nicht durchsetzen, woraufhin die Leihe zu Gladbach folgte.

Zahlreiche Gladbach-Neuzugänge im Pech

Bitter ist für die Fohlen, dass Kühn nicht der erste Neuzugang ist, der sich schwerer verletzt hat. Bereits in der Sommerpause erwischte es Yukhym Konoplia, ehe sich am ersten Spieltag dessen Ersatz Daiki Hashioka ebenfalls verletzte. Während sich die beiden Rechtsverteidiger immerhin auf dem Wege der Besserung befinden, hat sich Mittelfeld-Neuzugang Enzo Leopold einen Kreuzbandriss zugezogen und wird monatelang fehlen.

Trotz des nächsten bitteren Kapitels in der Gladbacher Verletzungs-Misere möchte Polanski nicht zu viele negative Gedanken aufkommen lassen. "Einerseits planen wir ihn ja auch ein, weil wir uns natürlich etwas von ihm erhoffen. Das wird uns dann definitiv fehlen. Auf der anderen Seite ist es so, dass wir jetzt in den ganzen Monaten, seitdem ich da bin, eigentlich nie darüber gemeckert haben, wie viele ausfallen", schilderte der Gladbach-Coach.

Letztlich hilft das Polanski auch nicht weiter. Unabhängig von den Personalsorgen müssen demnächst zwingend Punkte her. Sonst dürfte er seinen Job nicht mehr sonderlich lange innehaben.


Weitere Gladbach-News lesen:

Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu