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KSC trifft Entscheidung bei Fukuda

Der Stürmer ist derzeit von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.
Shio Fukuda beim Torjubel
Shio Fukuda beim Torjubel | picture alliance/GettyImages

Es war nur eine kleine Geste - aber eine mit womöglich großer Signalwirkung! Als Shio Fukuda am Wochenende gegen Darmstadt den Siegtreffer zum 2:1 erzielte, zeigte er beim Jubel auf das Wappen des Karlsruher SC. Und das, obwohl er lediglich an die Badener ausgeliehen ist.

Dieser Umstand könnte sich aber bald ändern. Denn nicht nur Fukuda scheint großen Gefallen am KSC zu haben - auch andersrum möchte man die Zusammenarbeit gerne über die Saison hinaus fortsetzen. "Wir können uns sehr gut vorstellen, mit ihm weiterzumachen, aber am Ende muss er sich klar committen", teilte Geschäftsführer Mario Eggimann gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten mit.

Womit wir wieder bei der Signalwirkung von Fukudas Fingerzeig auf das KSC-Wappen wären; denn viel deutlicher kann man sich (zumindest öffentlich) nicht committen.

Kaufoption für Fukuda bei 1,5 Mio. Euro

Als der Japaner im vergangenen Sommer von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen wurde, vereinbarten beide Vereine auch eine Kaufoption. Diese soll laut Medienberichten bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Damit würde Fukuda übrigens zum drittteuersten Einkauf der KSC-Historie aufsteigen.

In der laufenden Saison kam der Japaner in 18 Zweitliga-Spielen für Karlsruhe zum Einsatz, markierte dabei vier Tore. Nachdem er Ende Februar/Anfang März vier Spiele lang gar keine Beachtung fand, ist er seitdem durchgestartet: Drei seiner vier Saisontore erzielte er in den letzten sechs Spielen, sodass er zuletzt zweimal in Folge auch in der Startelf stand.

Gerade weil die Zukunft von Louey Ben Farhat offen ist - das KSC-Juwel wird von Bundesligisten beobachtet -, täten die Badener gut daran, mit Fukuda einen vielversprechenden Youngster zu halten. Bei Fabian Schleusener ist bereits klar, dass er Karlsruhe im Sommer verlässt.

Gladbach wiederum droht somit zwei junge Talente zu verlieren: Neben Fukuda dürfte nämlich auch der ebenfalls ausgeliehene Winsley Boteli im Sommer nicht an den Niederrhein zurückkehren (90min berichtete). Insgesamt winken Borussia dann immerhin Einnahmen von ca. fünf Millionen Euro.


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