Krasse Anton-Statistik: So wichtig ist er für den BVB im Abwehrzentrum

Statistisch gesehen ist Waldemar Anton der für den BVB wohl wichtigste Abwehrspieler - sobald er im Zentrum der Dreierkette aufspielt. Auch die Niederlage gegen Inter führte die Statistik fort.
Waldemar Anton
Waldemar Anton / Catherine Ivill - AMA/GettyImages
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Sobald es um die Abwehr von Borussia Dortmund geht, wird zumeist Nico Schlotterbeck als der wichtigste Part angesehen. Am deutlichsten scheint die Mannschaft jedoch von Waldemar Anton abhängig zu sein, der zumeist die zentrale Rolle in der Dreierkette übernimmt.

Vor dem Heimspiel gegen Inter, das der BVB am Mittwochabend ohne Anton mit 0:2 verloren geben musste, hatte Sky bereits sehr deutliche Statistiken zusammengetragen, die seine Bedeutung untermauern.

Mit Anton im Abwehrzentrum ist Dortmund weitaus stabiler

Mit Anton im Dreierketten-Zentrum hat Schwarz-Gelb bei 21 Partien lediglich ein einziges Spiel verloren - und das gegen den FC Bayern. In dieser Partie spielte der 29-Jährige aber nur eine Halbzeit lang im Zentrum und bis dahin stand es auch noch 0:0.

Der Gegenentwurf: Ohne Anton im Zentrum gab es bei 18 Partien immerhin vier Niederlagen und dazu noch sechs Unentschieden. Ein sehr deutlicher Unterschied, den der zwölffache Nationalspieler auszumachen scheint.

Dazu verweist Sky auf die Daten von 'CreateFootball': Das Statistik-Portal weist für den BVB eine Siegquote von 76 Prozent mit einem Punkteschnitt von 2,48 Zählern pro Partie auf - wenn Anton im Zentrum der Dreierkette aufspielt. Tut er das nicht, beträgt die Siegquote magere 44 Prozent mit einem Punkteschnitt von 1,67 Zählern. Auch hier wird der Unterschied sehr deutlich.

Waldemar Anton
Anton im Einsatz für den BVB / DeFodi Images/GettyImages

Das Heimspiel gegen Inter hat diese Statistik natürlich noch fortgeführt. Anton fiel mit einem Infekt aus und konnte seine Stammposition dementsprechend nicht übernehmen. Es ist also bereits die fünfte Niederlage ohne ihn, mit zwei weiteren Gegentoren. Auch die Siegquote und der Punkteschnitt sind in dieser Kategorie weiter gesunken - das hat die Differenz nur noch deutlicher ausfallen lassen.

Für den weiteren Erfolg in dieser Saison scheint es also ratsam zu sein, Anton so häufig wie möglich im Abwehrzentrum aufspielen zu lassen. Immerhin kommt eine solch unterschiedliche Statistik bei einer größeren Anzahl von Spielen nicht zufällig zustande.


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