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Kovac vor Vertragsverlängerung beim BVB? Diese entscheidende Rolle spielt Ricken

Niko Kovac wird in Dortmund voraussichtlich verlängern. Doch die Verhandlungen sind an die Zukunft von Lars Ricken geknüpft.
Niko Kovac könnte noch lange in Dortmund bleiben
Niko Kovac könnte noch lange in Dortmund bleiben | Hendrik Deckers/GettyImages

Niko Kovac hat sich für den BVB bislang als Glücksfall entpuppt. Der 54-Jährige war zunächst wohl eher als Übergangslösung angesehen, hat mit seinen sportlichen Erfolgen jedoch an Kredit gewonnen. Mit Geschäftsführer Lars Ricken soll Kovac inzwischen sogar ein regelrecht freundschaftliches Verhältnis pflegen.

Folgerichtig wollen sie auch beide gemeinsam den Weg beim BVB weitergehen. Laut Informationen der Sport Bild sind die geplanten Vertragsverhandlungen mit Kovac an eine Verlängerung von Ricken gebunden. Erst wenn der Geschäftsführer seinen 2027 auslaufenden Vertrag verlängert, starten die Verhandlungen mit Kovac, der ebenfalls bis 2027 gebunden ist.

Eine Verlängerung von Ricken gilt als Formsache, weshalb auch die Gespräche mit Kovac in absehbarer Zeit starten dürften. Auch beim Coach deutet alles ganz klar auf eine Vertragsverlängerung hin. Stellt sich nur noch die Frage, wie lange die neue Laufzeit sein wird.

Dortmund plant langfristig - Griechen-Duo soll frischen Wind bringen

Die Planungen in Dortmund sind schon jetzt langfristig ausgerichtet. Erfahrene Spieler wie Niklas Süle und Julian Brandt sind für neue Hoffnungsträger wie die beiden jungen Griechen Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias gewichen. Folgerichtig steigt auch die Hoffnung, dass sich das Team spielerisch entwickeln kann.

Dortmund möchte sich weiterhin als Bayern-Jäger präsentieren und dies mit wieder attraktiverem und offensiverem Fußball schaffen. Genau das war in den letzten Jahren nicht immer der Fall, zumal der Fokus zunächst auf harter Arbeit und defensiver Stabilität lag. Nun kann an den offensiven Feinheiten gearbeitet werden. Die neuen Spieler sollen insbesondere die Passgenauigkeit im letzten Drittel steigern und sich im von Kovac bevorzugten 3-4-2-1-System einfügen.

Dortmund will variabler werden

Kovac möchte zudem an der Variabilität arbeiten. So stellt es laut dem Sport-Bild-Bericht inzwischen auch eine Option dar, dass Linksfuß Daniel Svensson auf der rechten Schiene zum Einsatz kommt und die Rechtsfüße Julian Ryerson und Maximilian Beier auf der linken Seite. So könnte der BVB mit einem noch stärkeren und dominanteren Zentrum agieren.

Ob der BVB die Lücke zu den Bayern in den nächsten Jahren kleiner machen kann, sei mal dahingestellt, jedoch besteht zumindest die Hoffnung, dass Kovac und der BVB eine gemeinsame DNA erzeugen und über die Jahre wachsen. Die Aussichten sind jedenfalls deutlich besser als vor gut eineinhalb Jahren, als sich eher eine Zweckbeziehung zwischen dem Coach und dem Verein angedeutet hatte.


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