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Konkurrenzkampf in DFB-Defensive? BVB-Star findet deutliche Worte

Waldemar Anton möchte sich nicht auf eine Diskussion oder Rollenverteilung in der DFB-Defensive einlassen. Stattdessen findet der BVB-Star deutliche Worte für den Zusammenhalt.
BVB-Star Waldemar Anton
BVB-Star Waldemar Anton | picture alliance/GettyImages

Mit einer starken Saison im Schatten großer Namen mit ganz anderer Strahlkraft hat sich auch Waldemar Anton von Borussia Dortmund seine Teilnahme an der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko redlich verdient. Auch er darf sich auf den Turnierauftakt gegen Curaçao am heutigen Sonntagabend freuen.

Ob der Dortmunder Abwehrspieler dabei aber auch zum Einsatz kommt, ist fraglich, denn in der Abwehrzentrale der DFB-Auswahl scheinen grundsätzlich andere Spieler vor dem 29-Jährigen die Nase vorn zu haben. Anton gilt als die vermeintliche Nummer drei unter den Innenverteidigern und steht im Standing offenbar deutlich hinter seinem Dortmunder Teamkollegen Nico Schlotterbeck und dem FC Bayern-Star Jonathan Tah.

Waldemar Anton appelliert an Teamgedanken

Nun äußerte sich Waldemar Anton im Interview mit Sport1 selbst zur angeblichen Rollenverteilung im DFB-Team. Dabei fand der BVB-Star deutliche Worte.

"Ich will keine Nummern vergeben", entgegnete Anton der Nachfrage, ob er hinter Schlotterbeck und Tah nur die Nummer drei im deutschen Abwehrzentrum sei. "Jeder kennt seine Rolle in der Nationalmannschaft", ergänzte der Dortmunder dabei.

"Jeder kennt seine Rolle in der Nationalmannschaft [...] Jona und Schlotti haben sich ihre Rolle über Jahre erarbeitet. Ich wünsche mir, dass sie eine richtig gute Leistung zeigen – und das werden sie auch."
Waldemar Anton über Tah & Schlotterbeck
Gesetzte Innenverteidiger? Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck
Gesetzte Innenverteidiger? Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck | picture alliance/GettyImages

Anton appelierte stattdessen, dass sich jeder der für das DFB-Team nominiert wurde, in den Dienst der Mannschaft zu stellen habe. "Jeder bringt unfassbar viel Qualität mit – unabhängig davon, ob man startet oder eingewechselt wird. Es darf niemals selbstverständlich sein, hier dabei zu sein", so der Dortmunder deutlich. Und weiter: "Es geht darum, die bestmögliche Leistung abzurufen."

Anstatt einer Kampfansage an seine vermeintliche Konkurrenz im deutschen Team hatte Waldemar Anton viel Zuspruch für Schlotterbeck und Tah parat.

"Jona und Schlotti haben sich ihre Rolle über Jahre erarbeitet. Ich wünsche mir, dass sie eine richtig gute Leistung zeigen – und das werden sie auch. Der Bundestrainer entscheidet am Ende. Wichtig ist, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen." Diesen Teamgeist und Zusammenhalt kann die deutsche Auswahl sicherlich gut gebrauchen.


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