Kommt ein neuer Sechser? 1. FC Köln scheitert mit erstem Millionen-Angebot
Von Franz Krafczyk

Mit zwei Siegen aus den jüngsten drei Bundesliga-Spielen konnte der 1. FC Köln die Krise (vorerst) hinter sich lassen. Um den Klassenerhalt schnellstmöglich unter Dach und Fach zu bringen, könnten die Geißböcke im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Bislang verpflichtete der Effzeh leidiglich Abwehr-Talent Jahmai Simpson-Pusey, der per Leihe von Manchester City kam, sich nach drei guten Auftritten aber verletzte.
Eine Last-Minute-Verstärkung könnte nun für die Sechserposition kommen. Wie das dänische Fußballmagazin Tipsbladet berichtet, sind die Kölner heiß auf Silas Andersen. Der Bundesliga-Aufsteiger soll dem BK Häcken bereits ein Angebot in Höhe von vier Millionen Euro unterbreitet haben. Dieses wurde aber wohl umgehend abgelehnt. Der schwedische Erstligist fordere für den 21-Jährigen mindestens sieben Millionen Euro.
Es bleibt abzuwarten, ob die Rheinländer ihre Offerte rechtzeitig nachbessern. Noch vor Transferschluss am Montagabend könnte ein heißes Rennen um Andersen entstehen. Dem Bericht zufolge buhlen auch die Glasgow Rangers um den defensiven Mittelfeldspieler. Der schottische Topklub soll mit einem ähnlichen Angebot gescheitert sein.
Möglicher Martel-Ersatz: Verschiebt der Effzeh den Transfer auf Sommer?
Ein denkbares Szenario wäre auch, dass die Kölner erst im Sommer einen erneuten Versuch unternehmen werden, Andersen zu verpflichten. Der dänische U21-Nationalspieler könnte dann Eric Martel ersetzen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Da der 23-Jährige unter Trainer Lukas Kwasniok längst nicht mehr unersetzbar ist und zu Jahresbeginn ungewohnterweise auf der Bank rutschte, deutet derzeit vieles auf einen ablösefreien Abschied im Sommer hin.
Der BK Häcken darf sich aber schon jetzt die Hände reiben. Nachdem Andersen erst im Sommer für eine Million Euro vom FC Utrecht gekommen war, konnte er seinen Marktwert schnell steigern. Spätestens im Sommer dürfte der Youngster dem Klub aus der Allsvenskan einen saftigen Gewinn einbringen. Der Vertrag von Andersen bei Häöken ist noch bis 2028 gültig.
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