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Köln legt Schmerzgrenze bei El Mala fest: Platzt der Brighton-Deal?

Said El Mala soll mit einem Wechsel zu Brighton & Hove Albion liebäugeln. Der 1. FC Köln fordert jedoch mehr Kohle.
Der 1. FC Köln hat hohe Forderungen für Said El Mala
Der 1. FC Köln hat hohe Forderungen für Said El Mala | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Der Transfer von Köln-Youngster Said El Mala zu Brighton & Hove Albion schien auf dem besten Wege zu sein. Doch wie weit ist der Premier-League-Klub mit dem Deal wirklich schon? Finanziell liegen die beiden Vereine offenbar noch ein Stück weit auseinander.

Laut Informationen der Sport Bild hat der 1. FC Köln eine interne Schmerzensgrenze von 50 Millionen Euro festgelegt. Für weniger Geld möchten die Bosse ihr Super-Juwel nicht ziehen lassen, jedoch wäre man gesprächsbereit, wenn sich die 50 Millionen Euro über Bonus-Zahlungen erreichen ließen. Die Sport Bild ist der Ansicht, dass die Kölner beispielsweise 45 + 5 Millionen Euro nicht ablehnen würden. Weiter nach unten zu gehen ist allerdings nicht nötig, zumal El Mala bis 2030 Vertrag hat und in dem Arbeitspapier keine Ausstiegsklausel verankert ist.

Brighton noch 10 Mio. Euro unter der Forderung

Brighton & Hove Albion hat im Januar lediglich gut 30 Millionen Euro geboten und wäre dem Bericht zufolge auch nur bereit, auf 35+5 Millionen Euro zu erhöhen. Damit sprechen wir von einer Diskrepanz in Höhe von zehn Millionen Euro im Vergleich zu den Kölner Forderungen. Da Verhandlungen dadurch schwierig sind, hält es die Sport Bild für möglich, dass sich der England-Klub sogar ganz aus dem Rennen zurückzieht, welches man schon gewonnen zu haben schien.

Derzeit ist es schwierig zu sagen, wie es weitergeht. Die Familie, die die Beratung von Said El Mala und seinem Bruder Malek in die Hand genommen hat, soll Brighton bereits das Go gegeben haben. Bei dem Klub soll es sich schließlich um den einzigen Interessenten handeln, der beide El-Mala-Brüder unter Vertrag nehmen möchte.

El Mala: Weitere Gespräche laufen an

Inzwischen sollen allerdings auch mit anderen Klubs aus England Gespräche laufen. Zudem gibt es offenbar Vorgespräche bezüglich der Installierung eines neuen Beraters. Ein Geschäftsmann aus Krefeld soll die Familie dem Bericht zufolge aktuell diesbezüglich unterstützen. Je länger sich der Poker zieht und je mehr Top-Klubs sich einschalten, desto größer könnte die Notwendigkeit werden.

El Mala ist mit seinen 19 Jahren bereits die Lebensversicherung von Köln. Der Youngster kommt in der laufenden Bundesliga-Saison auf zehn Tore und vier Vorlagen. Kein anderer Kölner ist ansatzweise so effizient.

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