Klose rüffelt Rüpel-Profi: "Muss sich jetzt anschnallen"

Nürnbergs Mittelfeldakteur Adam Markhiev ist zum zweiten Mal gelbgesperrt. Dem 23-Jährigen droht nun ein ernstes Gespräch mit Miroslav Klose.
Miroslav Klose möchte sich mit Adam Markhiev austauschen
Miroslav Klose möchte sich mit Adam Markhiev austauschen / picture alliance/GettyImages
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Zehn Gelbe Karten in 17 Spielen sind definitiv eine bemerkenswerte Quote. Für Nürnbergs Mittelfeldspieler Adam Markhiev hat die Kartenflut allerdings auch Konsequenzen. Nach seiner Verwarnung beim 1:1 in Bochum muss der 23-Jährige beim kommenden Spiel in Berlin (Sonntag, 13:30 Uhr) zuschauen.

Gewissermaßen wandelt er damit auf den Spuren seines Mittelfeld-Vorgängers Jens Castrop, der sich ebenfalls regelmäßig Karten abholte und es in seiner ersten Saison beim Club auf elf Verwarnungen in 25 Spielen brachte. Markhiev fehlt nur noch eine Karte, um die Marke des heutigen Gladbachers zu knacken.

Klose bestellt Markhiev zum Rapport

Miroslav Klose ist von der Kartenflut allerdings keineswegs begeistert, was nicht überrascht, zumal Markhiev noch reichlich Zeit bliebe, sich sogar eine dritte Gelbsperre abzuholen. Folgerichtig muss der Kartenkönig zum Rapport antanzen.

"Mal sehen, wie er das Gespräch aufnimmt. Es findet erst noch statt und dann schauen wir mal. Grundsätzlich ist er schlau genug, dass er weiß, dass er mit fünf Karten weniger auch über die Runden kommen würde", monierte Klose. "Er muss sich jetzt anschnallen", kündigte er ein kleines Donnerwetter an.

Natürlich kann es Klose nicht gefallen, wenn er mehrmals auf einen seiner absoluten Leistungsträger verzichten muss, nur weil dieser kaum ein Spiel ohne Gelbe Karte beenden kann.

Nürnberg im Niemandsland der 2. Bundesliga

Besonders ärgerlich ist in dem Zusammenhang, dass der Akteur nun ausgerechnet im Duell mit dem Tabellennachbarn fehlen wird. Die Hertha rangiert mit 34 Punkten auf Platz sieben, während die Franken mit 30 Zählern aktuell auf Rang acht zu finden sind.

Nach vorne dürfte für beide Teams wenig gehen, da der Abstand auf den Relegationsplatz für die Berliner zehn und für die Nürnberger 14 Punkte beträgt. Eher muss sich der Club noch Sorgen darum machen, nicht weiter zurückrangiert zu werden. Die Tabelle ist hinter dem FCN dicht beisammen und selbst der Tabellenletzte, Greuther Fürth, hat nur acht Zähler Rückstand.


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