Klassiker in Dortmund: Diese Bayern-Zahlen dürften den BVB nervös machen
Von Franz Krafczyk

Durch die kurzzeitige Dominanz von Borussia Dortmund und den beiden Meisterschaften 2011 und 2012 wurde in der Bundesliga der Klassiker geboren. Seitdem blickt nicht nur ganz Fußball-Deutschland, sondern praktisch die gesamte Fußballwelt auf das Duell zwischen dem BVB und dem FC Bayern. Wirklich spannend war es in den vergangenen Jahren meist aber nicht.
Immerhin machten es die Dortmunder den Münchnern im heimischen Signal-Iduna-Park häufiger mal schwer. Legendäre Spiele wie der 3:2-Sieg der Schwarz-Gelben gegen den Rivalen im November 2018 haben sich ins Gedächtnis der BVB-Fans eingebrannt. Auf der anderen Seite gab es aber auch herbe Enttäuschungen im eigenen Stadion wie beispielsweise das 0:4 im Herbst 2023, als Harry Kane einen Dreierpack schnürte.
Bilanz im Ruhrpott ausgeglichen - Bayern in der Bundesliga obenauf
Insgesamt haben beide Teams eine sehr ausgeglichene Bilanz vorzuweisen, wenn es rein um die Spiele in Dortmund geht. Von 64 Duellen gewann der Rekordmeister 21, an den BVB gingen ebenso viele Partien. 22 Spiele endeten mit einem Remis. Das Torverhältnis geht mit 95:92 knapp an die Münchner.
Noch ein wenig besser sieht die Bundesliga-Bilanz der Bayern in Dortmund aus: Von diesen Partien gingen 19 an München und nur 16 an die Borussia. Zudem gab es 21 Punkteteilungen.
Bilanz (in Dortmund) | Siege BVB | Unentschieden | Siege Bayern |
|---|---|---|---|
Gesamt | 21 | 22 | 21 |
Bundesliga | 16 | 21 | 19 |
Selbst, wenn man nur den Zeitraum seit der Dortmunder Meistersaison 2010/11 berücksichtigt, geht die Tendenz in Richtung der Roten. Von 21 Partien, die seitdem in Dortmund stattfanden, gewann der BVB nur sieben Mal gegen die Bayern. Der Konkurrent hingegen setzte sich in neun Partien durch.
Wollen die Dortmunder in dieser Saison noch ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden, müssen sie ihre Bilanz am Samstagabend (18:30 Uhr) etwas aufbessern. Bei einer Niederlage würde der Rückstand auf die Bayern auf elf Punkte steigen, was das Ende aller Meisterträume bedeuten würde.
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