Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko geht in die nächste Runde und am heutigen Sonntag startet die K.-o.-Phase des Turniers mit dem Spiel Südafrika gegen Kanada.
Die Paarungen des Sechzehntelfinals haben dabei wenig überraschend einige Partien hervorgebracht, in denen ein vermeintlich großer Name auf einen vermeintlich Kleinen trifft.
Doch in den letzten Jahren ist die Qualitätsschere im Fußball immer enger geworden und die Fallhöhe für Favoriten damit umso größer. Der große Name muss nicht immer auch der lachende Sieger sein – gerade deshalb lohnt sich ein Blick darauf, welche großen Überraschungen die Runde der letzten verbliebenen 32 Nationen parat halten könnte.
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Favoritensterben im Sechzehntelfinale?
Zu den Partien, die bereits im Vorfeld ein möglicherweise überraschendes Szenario mit besserem Ausgang für den vermeintlichen Underdog darstellen, gehören Brasilien gegen Japan, Titelverteidiger Argentinien gegen WM-Neuling Kap Verde, Topfavorit Frankreich gegen Schweden, Spanien gegen Österreich, die Niederlande gegen Marokko, Belgien gegen Senegal, die Schweiz gegen Algerien, England mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel gegen die DR Kongo oder etwa das Duell der DFB-Auswahl gegen Paraguay.
The Round of 32 is set. 🔐#FIFAWorldCup pic.twitter.com/viM72iNjw3
— FIFA World Cup (@FIFAWorldCup) June 28, 2026
Andere Partien wie etwa das bereits erwähnte Duell zwischen Südafrika gegen Kanada, Portugal gegen Kroatien, USA gegen Bosnien-Herzegowina, Elfenbeinküste gegen Norwegen, Australien gegen Ägypten oder Kolumbien gegen Ghana bieten für vermeintlich favorisierte Nationen deutlich weniger Fallhöhe und werden deshalb hier nicht berücksichtigt.
Unsere Recherche basiert auf kombinierten Einschätzungen des Opta-Supercomputers, ChatGPT und von ESPN, die unterschiedliche Bewertungsmodelle verwenden und verschiedene Ansätze und Einflüsse für mögliche Überraschungen analysieren.
Die größten Chancen auf WM-Überraschungen im Sechzehntelfinale
Demnach haben die Japaner im Spiel gegen Brasilien die größte Chance, für eine echte Überraschung zu sorgen. Die KI-Analyse sagt hierfür fast schon Augenhöhe und Chancengleichheit gegen einen der größten Fußballnamen der Welt voraus.
Dicht dahinter folgt bereits Algerien. Den Nordafrikanern wird eine 47-prozentige Chance auf ein Weiterkommen gegen die Schweiz zugetraut. Im Sechzehntelfinale soll aber auch der Senegal gegen Belgien gute Chancen auf ein überraschendes Vorrücken ins Achtelfinale haben.

Etwas freundlicher, aber dennoch bedenklich, wirkt die Aussicht auf das Duell der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay. Den Südamerikanern wird eine 43-prozentige Chance zugetraut, den strauchelnden Giganten ein Bein zu stellen und die WM-Reise der Nagelsmann-Elf bereits in der ersten K.-o.-Runde zu beenden.
Gefolgt wird der kommende DFB-Gegner in dieser Hinsicht von Marokko, denen gegen die Niederlande ebenfalls durchaus ordentliche Chancen zugetraut werden.
Deutlich weniger traut die KI hier schon WM-Neuling Kap Verde im Duell gegen Lionel Messi und Argentinien zu. Ebenso wenig wird Österreich und Ralf Rangnick im Duell gegen Spanien zugetraut.
Anhand der KI-Analyse dürfen sich Schweden gegen Topfavorit Frankreich sowie die DR Kongo gegen England und Trainer Thomas Tuchel die wenigsten Hoffnungen auf eine kleine Sensation im Sechzehntelfinale machen. Die KI traut diesen beiden Außenseitern hier eine Weiterkommen-Chance von nur weit unter 30 Prozent zu.
Überraschungskandidat / Underdog | Gegner im Sechzehntelfinale | Chance auf Weiterkommen des Underdogs |
|---|---|---|
Japan | Brasilien | 48% |
Algerien | Schweiz | 47% |
Senegal | Belgien | 46% |
Paraguay | Deutschland | 43% |
Marokko | Niederlande | 41% |
Kap Verde | Argentinien | 36% |
Österreich | Spanien | 34% |
Schweden | Frankreich | 24% |
DR Kongo | England | 21% |
*Stand: 28. Juni 2026 - 17:00 Uhr
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