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Kehrtwende bei Scally: Schröder forciert jetzt den Gladbach-Verbleib

Die Borussia wird die angelaufene Saison mit Joe Scally bestreiten. Rouven Schröder hakt einen potenziellen Last-Minute-Abgang ab.
Joe Scally
Joe Scally | NurPhoto/GettyImages

Joe Scally gehörte frühzeitig zu den klaren Verkaufskandidaten bei Borussia Mönchengladbach. Die Mischung aus den Neuzugängen auf seiner rechten Abwehrseite und seinem zum Saisonende auslaufenden Vertrag, sorgte für diese Ausgangslage. Umso ärgerlicher für den Verein, dass der 23-jährige US-Amerikaner keine neue sportliche Heimat gefunden hat.

Kurzfristig hilft es der Borussia jedoch, immerhin fallen mit Yukhym Konoplia und Daiki Hashioka seine zwei Positions-Konkurrenten erstmal verletzt aus. Damit rückt Scally wieder näher an die Startelf heran, wurde etwa bei der 0:3-Niederlage bei RB Leipzig auch wieder eingewechselt.

Schröder blockt potenzielle Last-Minute-Anfragen für Scally ab

Und genau diese Situation sorgt nun dafür, dass Rouven Schröder eine Scally-Kehrtwende einleitet. Anstatt noch auf spontane Anfragen aus Ländern zu hoffen, in denen der Transfermarkt noch geöffnet ist, was etwa auf Portugal, die Türkei oder auch Saudi-Arabien zutrifft, blockt der Sportdirektor einen potenziellen Abgang nun gänzlich ab.

"In diesen Fenstern wird sich nichts mehr tun. Wir müssen bei Joe auch nicht darüber diskutieren, welchen Wert er mit seinen 150 Spielen für Gladbach hat. Und als er in Leipzig für Hashioka in die Partie kam, hat er es hervorragend gemacht und sich voll reingehauen", lobte Schröder nun sogar (via Bild). Somit ist klar: Ungeachtet der Ausgangslage, dass damit ein ablösefreier Wechsel zum nächsten Sommer droht, wird Scally nun am Niederrhein bleiben. Trotzdem wird er wohl früher oder später, wenn Konoplia und Hashioka wieder einsatzbereit sind, auch damit klarkommen müssen.


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