Der BVB hat Konstantinos Karetsas als seinen großen Wunschspieler ausgemacht. Der Transferpoker um das 18-jährige Offensivtalent läuft bislang aber alles andere als reibungslos. Der KRC Genk soll ein Angebot der Schwarz-Gelben, das ein Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro beträgt, abgelehnt haben. Der belgische Erstligist scheint sich stattdessen eine Sockelablöse von 28 Millionen Euro mit einer satten Weiterverkaufsbeteiligung zu wünschen (90min berichtete).
Bleibt abzuwarten, ob die Dortmunder in Kürze nachlegen und den Forderungen der Genk-Verantwortlichen entgegenkommen werden. Immerhin scheint sich der BVB bereits mit dem Spieler geeinigt zu haben. Dass der Grieche in Belgien aber noch bis 2029 unter Vertrag steht, könnte das Vorhaben weiterhin erschweren, ihn loszueisen.
Genk-Sportchef wird deutlich: "Wir haben auch unsere Position"
Darauf deuten auch die Aussagen von Genks Sportdirektor Dimitri de Condé hin. "Es ist klar, dass Kos ein Spieler ist, an dem große Klubs Interesse zeigen. Wir haben aber natürlich auch unsere Position, und die basiert hauptsächlich auf unseren Werten. Wir wissen, was wir an ihm haben, und er hat zudem einen langfristigen Vertrag. Das spielt alles eine Rolle", erklärt der 51-Jährige via Voetbalkrant.
Gleichzeitig ist aber auch de Condé klar, dass es für den KRC Genk auf Dauer kaum möglich sein wird, das Juwel zu halten. "Wir werden sehen, wie sich die Situation nach Ende des Transferfensters entwickelt. Jeder Verein, und insbesondere jeder Topklub, wird seine Forderungen stellen und bestimmte Knackpunkte haben. Es ist noch viel zu früh, um über die Zukunft von Kos zu spekulieren", so der Sportchef.
Erlebt Karetsas den Saisonstart in Belgien noch mit?
Da sich der Poker um Karetsas noch ein wenig in die Länge ziehen dürfte und der Ball in der Jupiler Pro League schon ab dem 7. August wieder rollt, könnte der gelernte Zehner zum Saisonstart noch für seinen Jugendklub auflaufen. Passend dazu scheint Karetsas seine Knöchelverletzung rechtzeitig auskuriert zu haben.
"Das Wichtigste ist, dass er wieder voll da ist. Er hatte sich am Ende der Saison verletzt, ist aber jetzt wieder topfit. Er ist zurück in der Mannschaft und stürzt sich mit vollem Elan ins Training", berichtet de Condé. "Momentan tut er das auch für unseren Verein, denn er weiß, dass seine Zukunft – zumindest kurzfristig – durchaus noch hier liegen könnte. Wir müssen innerhalb von drei Wochen bereit sein. Es ist durchaus realistisch, dass Spieler, die am Ende des Transferfensters wechseln könnten, in den ersten Spielen noch von großer Bedeutung sein können."
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