Der FC Schalke 04 bastelt weiter am Kader für die Mission Klassenerhalt. Während es rund um die Nummer eins zwischen den königsblauen Pfosten bereits Klarheit gibt und Loris Karius weiterhin das Gehäuse des Bundesligarückkehrers hüten wird (Vertrag bis 2028, Anm. d. Red. - 90min berichtete), herrscht hinter Schalkes Stammtorwart noch etwas Arbeitsaufwand.
Ersatzkeeper Kevin Müller, der seit Anfang des Jahres nach Gelsenkirchen ausgeliehen war, hat sich zwar mit den Knappen selbst schon über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis 2027 geeinigt, mit seinem Stammverein 1. FC Heidenheim gibt es jedoch noch einiges an Klärungsbedarf.
Verhandlungen zwischen Schalke und Heidenheim gestartet
Wie Sky-Reporter Dirk große Schlarmann berichtet, haben nun zwar die Gespräche zwischen den beiden Klubs begonnen, es scheint jedoch derzeit nicht so, als könne man sich zeitnah auf eine Einigung im Falle Müller einigen.

Schalke möchte den 35-jährigen Keeper am liebsten ablösefrei holen (Vertrag in Heidenheim bis 2027, Anm. d. Red.), doch der Bundesligaabsteiger von der Ostalb will, trotz grundsätzlicher Bereitschaft den Torhüter abzugeben, bei dieser Überlegung nicht mitspielen und möchte für Müller noch Geld sehen. Nach Sky-Infos schwebt Heidenheim dabei offenbar eine Summe im niedrigen sechsstelligen Bereich vor.
Langer Poker steht bevor
Müller wechselte im Sommer 2015 von der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart zum 1. FC Heidenheim und absolvierte anschließend 330 Pflichtspiele für den Klub von Trainer Frank Schmidt. In Heidenheim zählt Müller zu den verdientesten, jedoch auch zu den bestbezahlten Spielern, dessen Abgang das Konto des Zweitligisten entlasten würde.

Ein Transfer vom FCH zum FC Schalke gilt zwar weiterhin als durchaus realistisches Szenario, doch da beide Klubs hartnäckig auf ihren Vorstellungen beharren, dürfte sich ein zäher und möglicherweise langer Poker über den Sommer hinweg anbahnen.
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