Kaltes Verhältnis zu El Mala? Kwasniok reagiert
Von Jan Kupitz

Der zu Saisonbeginn riesige Hype um Said El Mala hat in den vergangenen Wochen etwas nachgelassen. Was wohl auch daran liegt, dass Lukas Kwasniok den Shootingstar beim 1. FC Köln noch viel zu oft als Joker nutzt und ihn nicht regelmäßig von Beginn an bringt. Eigentlich müsste El Mala eine größere Rolle haben, als das zuletzt der Fall war.
Die Sport Bild berichtete in dieser Woche, dass das Verhältnis zwischen El Mala und Kwasniok in dieser Folge abgekühlt sei. Das soll der Youngster intern auch schon deutlich gemacht haben, als er Ende Januar die Verantwortlichen darüber informiert hat, sich einen Wechsel im kommenden Sommer vorstellen zu können.
Kwasniok liebt El Mala wie seine Kinder
Auf das angeblich angespannte Verhältnis zu seinem Schützling angesprochen, hatte Kwasniok im Interview mit Sky nun eine deutliche Antwort parat. "Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Ich bin sein Begleiter, sein Trainer und kein Fan. Das ist eben der Unterschied", stellte der FC-Trainer klar. "Ich liebe ihn so, wie meine Kinder auch. Die brauchen ab und zu auch etwas Distanz, um ihren Weg gehen zu können und dann nimmst du sie im richtigen Moment wieder in den Arm. Das ist ein ganz normaler Prozess."
Kwasniok ging auch auf den großen Hype rund um El Mala ein und betonte, dass es erst in der letzten Woche die erste Pressekonferenz gab, in der mal keine Frage zum Shootingstar gestellt wurde. "Damit muss der junge Mann klarkommen, das ist nicht so einfach", betonte er.
Seinen bisherigen Umgang mit El Mala möchte der Trainer übrigens beibehalten - übertriebene Kuscheleinheiten darf der Youngster also nicht erwarten: "Ich gehe selten mit Spielern essen und das habe ich mit Said auch noch nicht gemacht. Er ist ein feiner Junge, da werde ich meine Meinung nie ändern. Wir werden den Umgang mit ihm nicht verändern, ihn weiter begleiten und schauen, dass er Schritte macht. Ich mag ihn sehr und ich glaube, er mag mich auch."
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