Jugend-Wahn bei Eintracht Frankfurt? Nächstes Offensiv-Juwel soll kommen

Wechselt der nächste Youngster nach Frankfurt? Die SGE hat wohl Interesse an Sani Suleiman.
Frankfurt soll an Sani Suleiman interessiert sein
Frankfurt soll an Sani Suleiman interessiert sein / RAUL BRAVO/GettyImages
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Eintracht Frankfurt ist offenbar am nächsten offensiv-Talent dran. Wie der englische Transferexperte Ben Jacobs berichtet, hat die SGE Interesse an Sani Suleiman. Der 19-Jährige spielt aktuell noch für den slowakischen Klub AS Tencin, könnte aber schon bald in einer europäischen Top-Liga auflaufen. Neben den Frankfurtern sollen auch Tottenham Hotspur, Anderlecht und der FC Sevilla am Flügelspieler interessiert sein. Ein Selbstläufer wird die Verpflichtung des Rechtsaußens also keineswegs.

AS Tencin fordert dem Bericht zufolge rund sechs Millionen Euro für die Dienste des jungen Nigerianers. Suleiman hat in der laufenden Saison in 14 Pflichtspielen drei Treffer erzielt und vier Buden aufgelegt. Bekannt ist der U20-Nationalspieler vor allem für seine Ballsicherheit und seine Tempo-Dribblings. Potenzial besitzt Suleiman definitiv, jedoch bringt er wenig Erfahrung auf Top-Niveau mit. Vor seinem Wechsel in die Slowakei im Sommer 2024 war der offensive Außenbahnspieler lediglich in der nigerianischen Heimat aktiv.

Frankfurt verpflichtet fast ausschließlich junge Spieler

Ein Transfer wäre aus Frankfurt-Sicht schon ein kleines Risiko, zumal sechs Millionen Euro auch keine ganz kleine Summe sind. Es wird aber wieder mal deutlich, dass Markus Krösche bevorzugt versucht, Talente an die Eintracht zu binden. Obwohl in der Hinrunde die Defensive das Hauptproblem war, bedient er sich vorzugsweise an Offensivspielern. Dies zeigen die Beispiele Younes Ebnoutalib (22), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (21) und Love Arrhov (17). Mit Keita Kosugi (19) und Natnael Abraha (17), die Frankfurt ebenfalls erst vor kurzer Zeit verpflichtet hat, könnte künftig aber auch die Defensive gestärkt werden.

Dabei könnte man meinen, dass es den Hessen auch ein wenig an Erfahrung fehlt. Dies hat jedenfalls die Hinrunde gezeigt, in der unbeständige Leistungen und eine oft fehlende Balance zwischen der Defensive und Offensive bessere Resultate verhindert haben. Dabei sei aber auch gesagt, dass gerade Routiniers wie Götze oder Skhiri auch nicht unbedingt verlässliche Größen waren.

Die SGE geht als Tabellen-Siebter ins Fußball-Jahr 2026, hat aber noch alle Möglichkeiten, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren. Wichtiger scheint den Verantwortlichen aber zu sein, seinen eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.


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