Am vergangenen Wochenende verkündete Max Eberl in seiner Rolle als Sportvorstand des FC Bayern München, dass der deutsche Rekordmeister die ausgehandelte Kaufoption für Leihstürmer Nicolas Jackson nicht ziehen werde. Somit wird der Senegalese nach Saisonende aller Voraussicht nach zu seinem Stammverein, dem FC Chelsea, zurückkehren.
Nach Informationen von Sky Sport wolle man in München wohl auch kein weiteres Leihgeschäft mit den Blues aushandeln. Nun reagierte der Berater des 24-Jährigen auf Social Media auf die Aussage von Eberl vom Wochenende.
Jackson-Berater reagiert auf Eberl-Aussagen
"Nicolas Jackson spielt eine hervorragende Saison: 28 Spiele, 10 Tore. Afrikameister, Deutscher Meister und zudem für das (Pokal-)Finale qualifiziert", begann Diomansy Kamara sein Statement auf Instagram. Der Berater bestätigte dann auch die Bayern-Entscheidung und ließ durchblicken, wie sein Schützling nun damit umgehen werde. "Der FC Bayern wollte die Kaufoption nicht ziehen und Nico konzentriert sich weiterhin zu 100 Prozent auf das Champions-League-Halbfinale gegen PSG - ein sehr wichtiger Moment für ihn und für den Verein."
"Der FC Bayern wollte die Kaufoption nicht ziehen und Nico konzentriert sich weiterhin zu 100 Prozent auf das Champions-League-Halbfinale gegen PSG - ein sehr wichtiger Moment für ihn und für den Verein."Diomansy Kamara (Jackson-Berater)

Damit liegt der Fokus aktuell auf der großen Chance das Triple mit seinem Leihklub zu holen und im Anschluss dürfte es zurück nach London gehen, wo Jackson noch bis 2033 Vertrag hat. Ob er aber auch bei den Blues bleibt, steht in den Sternen. "Die Zukunft … wer kann sie vorhersagen? Vertrau dem Prozess, Alles ist möglich", schrieb Berater Kamara.
Weiter Spekulationen um Jackson-Zukunft in München
Nach einem wilden Hin und Her in den Wochen vor Transferschluss kam Jackson im vergangenen Sommer doch noch kurz vor Ende der Frist nach München und wurde von Chelsea ausgeliehen. Die Kaufoption, mit der der FC Bayern den Spieler fix verpflichten hätte können, soll bei 65 Millionen Euro gelegen haben. Geld, das die Münchner anderweitig gebrauchen könnten.
Während einige Fans noch spekulieren, dass man sich erneut mit Chelsea an einen Tisch setzt, um möglicherweise einen günstigeren Preis auszuhandeln, scheint die Tendenz aktuell eher dahin zu gehen, dass das Kapitel Nicolas Jackson im Sommer endgültig endet. Aber im Fußball weiß man ja nie.
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