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Interessenkonflikt bei El Mala: Bleibt das Köln-Juwel doch in der Bundesliga?

Said El Mala steht womöglich vor einem Abschied aus Köln. Offenbar gibt es aber einen komplizierten Interessenkonflikt.
Said El Mala steht womöglich vor einem Abschied aus Köln
Said El Mala steht womöglich vor einem Abschied aus Köln | NurPhoto/GettyImages

Selbst im Falle eines Klassenerhalts des 1. FC Köln dürften die Tage von Said El Mala bald gezählt sein. Bereits seit Monaten kursieren zahlreiche Gerüchte, was für den Effzeh in der aktuellen Situation natürlich undankbar ist. Besonders konkret wurde es bereits mit dem Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion. El Mala soll sich mit Brighton bereits einig geworden sein, jedoch entsprachen die Angebote wohl nicht den Forderungen der Kölner.

Inzwischen soll sich Brighton aus dem Rennen verabschiedet haben, nachdem das letzte Angebot in Höhe von 35 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Bonus-Zahlunen und eine Weiterverkaufsbeteiligung von 35 Prozent nicht zum Erfolg geführt hatte. Laut Express-Informationen glauben die Kölner, dass ein Verkauf des Super-Juwels über 50 Millionen Euro einbringen kann. Sollte El Mala zur WM fahren, was nach der Gnabry-Verletzung durchaus realistisch ist, hält der Klub sogar 60 bis 70 Millionen Euro für möglich.

Natürlich sind das Summen, bei denen auch die Insel-Klubs mit der Stirn runzeln. Ein wenig droht schon auch die Gefahr, dass sich der 1. FC Köln verhökert. Derzeit soll der Klub dem Bericht zufolge überhaupt kein Gebot vorliegen haben. Gewiss verfügen die Kölner auch finanziell nicht über so enorme Ressourcen, dass sie einfach so auf haufenweise El-Mala-Kohle verzichten können.

Bleibt El Mala der Bundesliga erhalten?

Doch gestaltet sich ein Deal bald noch schwieriger? Im Hintergrund soll Sabrina El Mala, die Mutter von Said und dessen älterer Bruder Malek El Mala, nicht wollen, dass ihre Söhne zum jetzigen Zeitpunkt ins Ausland wechseln. Dies würde die Wechselmöglichkeiten natürlich arg beschränken. Nur der FC Bayern kann in der Bundesliga regelmäßig die richtig dicken Summen zahlen. Vereine wie Borussia Dortmund oder RB Leipzig wären lediglich bei besonderen Umständen dazu in der Lage.

Dem Express-Bericht zufolge hat der 1.FC Köln Tim Stedten wohl auch deswegen als Kaderplaner geholt, weil dieser als früherer Technischer Direktor von West Ham United gute Kontakte in die Premier League hat. Gut möglich also, dass die Köln-Bosse eigentlich schon vorhaben, El Mala auf die Insel zu verkaufen. Ein Interessenkonflikt bahnt sich an.

Die Wahrscheinlichkeit ist aber groß, dass sie mit ihren Forderungen wieder nach unten gehen müssten. So soll kein Klub derzeit Interesse haben, deutlich mehr als 40 Millionen Euro zu investieren. Ein möglicher Deal mit dem FC Chelsea soll bereits geplatzt sein, weil Chelsea El Mala zunächst zu Racing Straßburg ausleihen und nicht noch ein Jahr in Köln parken wollte.

Bundesliga-Klubs lauern auf Schnäppchen

Man darf gespannt sein, wie sich die Sache weiterentwickelt. Besonders bitter wäre für den 1. FC Köln die Konstellation, dass man selbst absteigt und sich das El-Mala-Lager wirklich auf einen Wechsel innerhalb der Bundesliga festlegt. Der Preis könnte derart gedrückt werden, dass auch andere Bundesligavereine im Spiel sein könnten. Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart wären neben den Bayern, Dortmund und Leipzig mögliche Kandidaten, die bereits lauern sollen.

Am realistischsten wäre wohl noch ein Deal nach Dortmund, weil Mutter El Mala schon mal dafür plädierte, dass ihre Söhne zum BVB wechseln sollten. Doch hinter der Zahlungsbereitschaft der Borussen steht ein großes Fragezeichen.


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