Interesse aus Stuttgart und Frankfurt: Entscheidung um Moerstedt gefallen
Von Dominik Hager

Im Sommer 2025 hat die TSG 1899 Hoffenheim mit Tom Bischof ihr damals größtes Talent ablösefrei an den FC Bayern verloren. Bei Max Moerstedt drohte der TSG ein Fall Bischof 2.0. Zwar läuft der Vertrag des jungen Mittelstürmers noch bis 2027, trotzdem muss sich der Bundesligist natürlich darum bemühen, möglichst zeitnah eine Verlängerung durchzudrücken.
Laut Informationen des kicker haben bereits gute Gespräche stattgefunden, weshalb eine Einigung und in diesem Zusammenhang auch ein Vollzug unmittelbar bevorstehen sollen. Auch Sky vermeldet das.
Moerstedt befindet sich aktuell noch in seinem Jugendvertrag, weshalb er mit einem deutlich aufgebesserten Gehalt rechnen darf. Die Laufzeit des neuen Kontrakts soll bis etwa 2030 andauern. Es gibt für den Youngster aber wohl auch verschiedene Ausstiegs-Szenarien und Klauseln.
Frankfurt und Stuttgart sollen an Moerstedt dran gewesen sein
Der 19-Jährige hatte in den vergangenen Monaten das Interesse einiger anderer Bundesliga-Klubs erweckt. Der VfB Stuttgart soll überlegt haben, Moerstedt als Woltemade-Nachfolger zu installieren und auch Eintracht Frankfurt soll die Fühler nach dem deutschen Junioren-Nationalspieler ausgestreckt haben.
Zwar muss sich das TSG-Juwel aktuell meist noch hinter Fisnik Asllani oder Tim Lemperle anstellen, jedoch ist man in Hoffenheim überzeugt davon, dass der große, schnelle und schussgewaltige Moerstedt schon bald eine tragende Rolle spielen kann.
Moerstedt wartet noch auf erstes Bundesliga-Tor
In Ansätzen hat der Youngster das ja auch schon gezeigt. So zum Beispiel beim Pokal-Erstrunden-Spiel gegen Hansa Rostock, bei dem ihm zwei Treffer gelangen. In der Bundesliga ist Moerstedt zwar in der laufenden Saison noch torlos, jedoch muss das nicht viel heißen.
Auch ein gewisser Nick Woltemade hat eine ganze Zeit gebraucht, um auf Top-Ebene zum Knipser zu werden. In den Nachwuchs-Ligen und in den deutschen Junioren-Nationaltrams war Moerstedt stets sehr erfolgreich. So steht er beispielsweise bei vier Toren in vier Spielen für die deutsche U20 und war ein entscheidender Faktor beim Weltmeistertitel der U17-Auswahl.
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