Der Transfersommer am Main war geprägt von Unruhen, Personaldebatten und einer Kaderplanung, die eher für Fragen und Kritik anstatt für Zufriedenheit und Optimismus gesorgt haben dürfte. Dabei ging es auch immer wieder um die Zukunft von Markus Krösche als Sportvorstand der SGE, die nun soweit entschieden zu sein scheint (90min berichtete).
Schlussendlich musste sich Adi Hütter als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt mit dem zufriedengeben, was möglich war. Und das tut er offenbar auch, zumindest öffentlich spricht er von einem seiner Ansicht nach gelungenen Transfersommer.
Auf der Pressekonferenz vor dem bevorstehenden Heimspiel gegen den FC Augsburg zeigte sich Hütter doch "sehr zufrieden" mit der Mannschaft, die ihm nun zur Verfügung steht. "Mir war bewusst, dass wir nicht alle bekommen können", beschwor der Coach eine geringere Erwartungshaltung herauf (via Sport1).
Die letzten Neuzugänge, also etwa von Noah Atubolu oder auch Lilian Brassier seien laut Hütter "sehr wichtig" gewesen. Dazu sei er "happy", dass Ritsu Doan die Eintracht doch nicht verlassen habe. "Er stellt sich der Aufgabe, das finde ich bewundernswert", gab es sogar ein entsprechendes Lob. Nun liegt es an Hütter, aus dem Kader ein Team zu formen, das möglichst regelmäßig an die Leistungsgrenze kommt.
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