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Nach chaotischem Transferfenster: Krösche-Zukunft entschieden

Bis zuletzt gab es Fragezeichen an einer Fortführung des Arbeitsverhältnisses zwischen dem Sportvorstand und Eintracht Frankfurt.
Erlebte ein schwieriges Transferfenster: Markus Krösche
Erlebte ein schwieriges Transferfenster: Markus Krösche | Leon Kügeler/GettyImages

In den vergangenen Jahren gehörte Eintracht Frankfurt stets zu den Mannschaften in der Bundesliga, die auf dem Transfermarkt die beste Figur abgaben. Abgänge spülten nahezu jedes Jahr mindestens 100 Millionen Euro in die Kassen und die Eintracht fiel vor allem durch kluge Transfers auf.

Doch in diesem Transfersommer war alles anders: Die Eintracht tat sich auf dem Markt extrem schwer und erlebte einen chaotischen Deadline Day. Im Zentrum der Kritik steht Sportvorstand Markus Krösche, dem zudem die Verpflichtung von Albert Riera sowie der unausgewogene Kader der letzten Saison vorgeworfen werden.

Auch aus diesen Gründen war eine Zukunft Krösches am Main ungewiss, nun wurde die Personalie allerdings in einer Aufsichtsratssitzung geklärt.

Krösche-Entscheidung gefallen

"Unser Fokus richtete sich in den letzten Wochen darauf, die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Das ist der sportlichen Führung gelungen."
Mathias Beck

Das Ergebnis: Krösche bleibt. "Veränderungen in der Vorstandsstruktur oder sonstige Personalthemen waren nicht Gegenstand der Sitzung", teilte die Eintracht mit.

Aufsichtsratschef Mathias Beck ergänzte: "Die sportliche und wirtschaftliche Situation sowie die Entscheidungen der zurückliegenden Transferperiode wurden sehr ausführlich und konstruktiv erörtert. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass wir die vor uns liegenden Aufgaben weiter mit großer Geschlossenheit angehen wollen. Unser Fokus richtete sich in den letzten Wochen darauf, die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison zu schaffen. Das ist der sportlichen Führung gelungen."

Folgt bald dennoch der große Knall?

Krösche bekommt also Rückendeckung und darf weitermachen – zumindest vorerst. Denn die Lage in Frankfurt bleibt weiter angespannt. Laut der Bild haben Krösche und Trainer Adi Hütter ein angespanntes Verhältnis.

Sollte Frankfurt den Start in die Saison in den Sand setzen oder wenig überzeugend spielen, könnte Hütter dementsprechend schnell von Krösche angezählt werden. Dann droht großes Ungemach in der Main-Metropole.


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