Der BVB sorgte am Sonntag mit der Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl für einen Knall. Nun geht es für den Klub natürlich darum, möglichst schnell einen Nachfolger für den Posten zu finden. Im Rahmen der Fußballdebatte Sky90 wurde dabei auch der Name Mats Hummels diskutiert.
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus spricht sich allerdings gegen ein sofortiges Engagement des früheren Abwehr-Stars der Borussen aus. "Wenn Mats bereit wäre, kann er sich ganz sicher in diese Position hineinarbeiten. Aber ich glaube, er ist noch nicht ganz so weit und noch nicht lange genug entfernt vom aktiven Fußball", beurteilte der Rekordnationalspeler die Situation.
Matthäus lobt Hummels-Sachverstand: "Könnte mal einer werden"
Trotzdem machte Matthäus auch deutlich, dass er von Hummels grundsätzlich viel hält und er sich durchaus vorstellen könnte, dass dieser beim BVB in etwas fernerer Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen kann.
"Er macht seine Sachen gut, hat sehr viel Sachverstand, hat sich immer für den Fußball interessiert, auch über den Tellerrand hinaus geschaut als Spieler und Verantwortung übernommen. Das könnte mal einer werden für den BVB in einer sportlich verantwortlichen Position", prophezeite er.
Hummels kickte bis zum Sommer 2024 noch aktiv für Borussia Dortmund und genießt im Klub und bei den Fans eine enorme Wertschätzung. Früher oder später wird er wohl auch einen Posten beim BVB übernehmen. Problematisch ist jedoch, dass sein Verhältnis zu Trainer Nico Kovac, unter dem er als Bayern-Profi gespielt hat, nicht das beste sein soll.
Hummels wohl noch nicht weit genug: Zwei andere Kandidaten gehandelt
Auch in Sachen Transfer-Angelegenheiten fehlt Hummels schlichtweg noch die Erfahrung. Vorstellbar wäre vielmehr, dass Hummels ein Bindeglied zwischen Spielern und Bossen darstellen könnte. Ricken sucht allerdings einen echten Sportdirektor.
Es ist wahrscheinlich, dass eine BVB-Rückkehr von Hummels noch ein wenig dauert, zumal dieser ohnehin seine neugewonnene Freizeit und seine Rolle als TV-Experte genießt.
Noch gibt es keine klare Tendenz, wer das Erbe von Kehl antreten wird. Laut Bild-Angaben ist Markus Krösche raus aus der Verlosung. Das Boulevard-Medium berichtet stattdessen, dass Elversberg-Sportvorstand Nils-Ole Book und der ehemalige Hoffenheim-Geschäftsführer Alexander Rosen zwei Kandidaten seien.
