Fabio Baldé gehört zweifellos zu den talentiertesten HSV-Kickern und konnte seinen Wert beim Maurice-Revello-Turnier, dem traditionsreichen U20-Wettbewerb in Südfrankreich, steigern. Der junge Hamburger gewann den Cup mit Portugal und erzielte im Endspiel einen seiner zwei Turniertreffer. Dies hat natürlich aber auch die Folge, dass internationale Klubs auf den 20-Jährigen aufmerksam geworden sein könnten.
Laut Informationen der Bild hat insbesondere der niederländische Klub PSV Eindhoven Baldé auf dem Zettel. Insbesondere das enorme Tempo des HSV-Youngsters soll es Coach Peter Bosz so richtig angetan haben. Doch auch zwei Vereine aus der Serie A sollen sich dem Bericht zufolge intensiver mit dem Flügelflitzer beschäftigen. Um welche Klubs es sich dabei genau handelt, geht nicht hervor.
Baldé-Verkauf ein finanzieller Segen?
Für den HSV wäre es zwar sportlich und perspektivisch bitter, Baldé zu verlieren, jedoch muss der Klub auch den finanziellen Aspekt berücksichtigen. Bislang haben die Hamburger knapp zwei Millionen Euro für Kofi Amoako und 4,7 Millionen Euro für Albert Grönbaek ausgegeben und nur 1,6 Millionen Euro eingenommen.
Für Balde sollen mindestens sechs bis sieben Millionen Euro rausspringen, womit die Hamburger wieder bei einem Transferplus wären. Ohnehin möchte der Verein sich aber noch auf mehreren Positionen verstärken und würde dafür Geld benötigen. Ein ganz klares Transferziel ist zudem der Verbleib von Fabio Vieira. Der Portugiese möchte wohl dem HSV die Treue halten, wäre aber auch seiner Klasse entsprechend teuer.
Kommt der Schritt zu früh?
Baldé selbst würde dem Bericht zufolge trotz eines bis 2029 laufenden Vertrags den nächsten Schritt gehen. Ob das für den Spieler persönlich aber so sinnvoll wäre, sei mal dahingestellt. Noch ist der gebürtige Hamburger und portugiesische Junioren-Nationalspieler ziemlich unerprobt.
In der vergangenen Saison hat er lediglich 16 Bundesligaspiele bestritten. Der nächste Schritt sollte also eigentlich lauten, sich beim HSV voll und ganz durchzusetzen. Ohnehin ist Hamburg für ihn an sich ein gutes Pflaster, weil die Rothosen viel auf Konterfußball setzen. Dieser kommt Baldé mit seiner Schnelligkeit entgegen.
Weitere HSV-News lesen:
