Seit dem Hamburg-Derby Ende Januar muss der HSV auf Alexander Røssing-Lelesiit verzichten. Der 19-jährige Norweger wurde beim 0:0 gegen St. Pauli böse abgeräumt und erlitt dabei einen Syndesmosebandriss.
Nun war der Flügelstürmer auf dem Weg zum Comeback, verletzte sich dabei aber erneut am Sprunggelenk. Im Training war Røssing-Lelesiit umgeknickt (90min berichtete). Der HSV gab nun bekannt, dass es den Youngster schwerer erwischt hat. Demnach haben eingehende Untersuchungen ergeben, dass eine Operation für den Norweger nötig ist.
Wieder "längerer Reha-Prozess" für Røssing-Lelesiit
Statt eine Rückkehr zum Saisonfinale steht für Røssing-Lelesiit nun wieder ein "längerer Reha-Prozess" an, wie die Rothosen erklärten. Eine genauere Ausfalldauer nannte der Klub dabei mit. Für den 19-Jährigen bleibt zu hoffen, dass er zumindest zum Start der neuen Saison wieder fit ist.
Der Linksaußen war Anfang 2025 für 2,8 Millionen Euro von seinem Jugendklub Lillestrøm SK in den Volkspark gewechselt. Nach nur zwei Einsätzen in Liga zwei kam er in der laufenden Bundesliga-Saison bis zu seiner Verletzung elf Mal zum Einsatz, fünfmal stand er dabei in der Startelf. Beim 2:1-Heimsieg über den VfB Stuttgart am 12. Spieltag gelang ihm mit einer Torvorlage sein erster und bislang einziger Scorer im Oberhaus.
