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HSV in Sorge: Hoffnungsträger erneut schwerer verletzt?

Alexander Røssing-Lelesiit hat in dieser Saison reichlich Verletzungspech.
Der Hamburger SV muss weiter auf Alexander Røssing-Lelesiit verzichten
Der Hamburger SV muss weiter auf Alexander Røssing-Lelesiit verzichten | Kevin Voigt/GettyImages

2:1-Auswärtssieg in Frankfurt, den Klassenerhalt zwei Spieltage vor Schluss eingetütet. Die Stimmung beim HSV könnte besser kaum sein. Einen Wermutstropfen gibt es in diesen Tagen an der Elbe aber trotzdem.

Denn der Hamburger SV bangt um die Gesundheit von Alexander Røssing-Lelesiit, der in der letzten Woche im Training offenbar einen Rückschlag erlitten hat. Wie Sky und Mopo übereinstimmend berichten, hat der junge Norweger erneut Probleme an seinem zuvor verletzten Sprunggelenk.

Røssing-Lelesiit umgeknickt

Røssing-Lelesiit konnte seit Januar kein Spiel mehr bestreiten; damals war er im Stadtderby gegen St. Pauli von Adam Dzwigala derart rüde abgeräumt worden, dass er sich schwerer am Syndesmoseband verletzte. Erst vor Kurzem konnte der 19-Jährige wieder ins Mannschaftstraining des HSV einsteigen - nur um sich abermals zu verletzen. Laut Bild-Angaben war Røssing-Lelesiit mit dem betroffenen Sprunggelenk umgeknickt.

Damit ist klar, dass Røssing-Lelesiit an den letzten beiden Spieltagen dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Wie lange er darüber hinaus ausfällt, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Beim HSV hofft man, dass der Norweger nicht zu schwer zu Schaden gekommen ist - und vor allem, dass das Syndesmoseband nicht erneut betroffen ist.

Bei Røssing-Lelesiit kann man getrost von einer Saison mit Pleiten, Pech und Pannen sprechen. Schon im Dezember hatte er wegen eines Muskelfaserrisses mehrere Partien verpasst, so dass er eigentlich nur zum Saisonstart auf nennenswerte Spielpraxis kam. Seinen einzigen Scorerpunkt konnte er beim 2:1-Sieg gegen Stuttgart verbuchen - ausgerechnet in jenem Spiel flog er per Ampelkarte aber anschließend vom Platz.

Dass man beim HSV riesige Stücke auf Røssing-Lelesiit hält, zeigt aber allein der Fakt, dass sein Vertrag erst im Dezember langfristig bis 2030 verlängert wurde. "Alex hat sich trotz seines jungen Alters sehr gut bei uns integriert und eine stabile Entwicklung genommen. Er identifiziert sich voll und ganz mit unserem Verein. Wir geben ihm auf seinem Weg die nötige Zeit, um gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen - und dabei wird er uns viel Freude bereiten", hatte der damalige Sportvorstand Stefan Kuntz verlauten lassen.


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