HSV-Hoffnungsträger vor Startelf-Comeback: Trumpfkarte im Abstiegskampf?

Der Hamburger SV freut sich über die Rückkehr von Warmed Omari. Nun soll der Innenverteidiger sein Startelf-Comeback geben.
Warmed Omari ist nach seiner Verletzung zurück
Warmed Omari ist nach seiner Verletzung zurück / picture alliance/GettyImages
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Merlin Polzin musste in den vergangenen Monaten immer wieder in der Abwehr rotieren und neue Dinge ausprobieren. Dies hatte unter anderem mit der Verletzung von Warmed Omari zu tun. Der 25-Jährige zog sich Ende September einen Außenbandriss mit Syndesmosebeteiligung zu und verpasste den Rest der Hinrunde. Ein schwerer Rückschlag für den HSV, zumal Omari zu Saisonbeginn zu den wenigen Stabilisatoren im Team gehörte.

Beim Spiel gegen die Bayern konnte der Innenverteidiger dann endlich sein lange ersehntes Comeback feiern und half dabei, das Remis über die Zeit zu bringen. Nun steht Omari beim Auswärtsspiel in Heidenheim (Samstag, 15:30 Uhr) vor dem Startelf-Comeback. Der Sommer-Neuzugang soll nach der Gelb-Sperre von Nicolas Capaldo dessen Platz halbrechts in der Dreierkette übernehmen. So sehen jedenfalls die Polzin-Planungen laut Bild-Bericht aus.

HSV hat Omari langfristig gebunden

Die Rückkehr von Omari kann für den HSV im Kampf gegen den Klassenerhalt von großer Relevanz sein, weil dieser nun gemeinsam mit Youngster Luka Vuskovic ein starkes Gespann bilden kann. Inzwischen ist auch schon klar, dass Omari langfristig in Hamburg bleiben soll. Der HSV zog die Kaufoption in Höhe von 2,2 Millionen Euro vorzeitig.

"Mit seiner Art, offensiv und mutig nach vorn zu verteidigen und seiner Ruhe am Ball im Spielaufbau, gibt er unserem Spiel entscheidende Impulse. Seine Übersicht und sein ausgeprägtes Spielverständnis hat er in seinen Einsätzen eindrucksvoll unter Beweis gestellt", lobt Sportdirektor Claus Costa.

Omari könnte nach seiner Pause noch Zeit benötigen

Omari hat seine Stärken zudem in der Geschwindigkeit (34,1 km/h Top-Speed), was eine wichtige Komponente in der HSV-Defensive ist. Natürlich wird man aber erstmal abwarten müssen, wie gut er die lange Verletzungspause weggesteckt hat. In der Vorsaison kam er für Olympique Lyon schließlich nur auf 277 Pflichtspiel-Minuten. Im Trikot der Hamburger hat er es trotz seines langen Ausfalls immerhin auf 573 Minuten gebracht.


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