HSV: Die Zahlen zum Downs-Deal
Von Fabian Küpper

Wenn es eine Sache gab, die den HSV in der ersten Saisonhälfte beschäftigte, dann waren es Verletzungsprobleme. Vor allem im Sturm gab es quasi wöchentlich neue Hiobsbotschaften für die Rothosen.
Yussuf Poulsen, im Sommer als großer Hoffnungsträger aus Leipzig geholt, hangelte sich von einer Verletzung zur nächsten und stand erst ein Spiel in der Startelf. Robert Glatzel erging es nicht besser, auch er fiel immer wieder aufgrund von verschiedenen Beschwerden aus.
Deshalb war für den Aufsteiger früh klar: Solch ein Drama wollen wir in der Rückrunde vermeiden. Und trotz dem Paukenschlag um Stefan Kuntz gelang es den Rothosen dabei, einen vielversprechenden Stürmer an Land zu ziehen, und obendrein noch Rivale Werder Bremen auszustechen: Damion Downs. Und den lässt sich der HSV einiges kosten.
Ein teurer Spaß
Florian Plettenberg berichtet, dass die Hamburger den 21-Jährigen zunächst bis zum Sommer ausleihen. Danach hat der ehemalige Bundesliga-Dino eine Kaufoption in höhe von neun bis zehn Millionen Euro, die allerdings auch auf zwölf Millionen ansteigen kann, sollten alle Bonus-Kriterien erfüllt werden. Zudem bekommt Southampton bis zu 500.00 Euro, je nachdem, wie viele Spiele Downs absolviert.
🚨🔷 Exclusive figures for Damion #Downs’ move to Hamburger SV:
— Florian Plettenberg (@Plettigoal) January 6, 2026
▫️Loan until the end of the season
▫️Purchase option: realistically €9–10 million, up to €12 million if all bonuses are met
▫️Southampton receives up to €500,000 in fees, depending on appearances
▫️#HSV take over… pic.twitter.com/gN9eDRjfLI
Zudem übernimmt der HSV das komplette Gehalt des Ex-Kölners: Kein Pappenstiel angesichts von einem kolportierten Jahressalär von drei Millionen Euro. Es zeigt aber auch, wie überzeugt die Hanseaten von Downs sind.
Sofort unter Druck
In Hamburg muss Downs sofort funktionieren, denn sowohl Poulsen als auch Glatzel fallen noch einige Wochen aus. Somit duelliert sich der 21-Jährige also mit Ransford-Yeboah Königsdörffer um den Platz in der Startelf.
Eine lange Eingewöhnungsphase für den Kölner Aufstiegshelden, der in Southampton nur elf Spiele machte und nur 275 Minuten auf dem Feld stand, gibt es also nicht.
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