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Hertha-Star wechselt Agentur: Berliner verlieren wohl den nächsten Leistungsträger

Hertha BSC befindet sich mitten im Umbruch. Mit Linus Gechter könnte der nächste Eckpfeiler wechseln.
Linus Gechter möchte den nächsten Schritt machen
Linus Gechter möchte den nächsten Schritt machen | Stuart Franklin/GettyImages

Die Hertha ist eigentlich bestrebt, den Aufstieg in die Bundesliga in der bevorstehenden Saison zu schaffen, nachdem man 2025/26 ziemlich klar gescheitert war. Doch über dem Hertha-Kader für die kommende Saison schwebt ein größeres Fragezeichen. Mit Kennet Eichhorn, Fabian Reese und Michael Cuisance haben die Berliner schon drei große Hoffnungsträger verloren. Laut Informationen der Bild könnte schon bald der nächste Spieler seine Koffer packen.

Dem Bericht zufolge hat Linus Gechter seine Berater-Agentur gewechselt und wird nun von ROOF beraten. Dabei soll er das Ziel verfolgen, den nächsten Karriereschritt zu wagen.

Wohin führt die Reise von Linus Gechter?

Bereits in der Winterpause war der Abwehrspieler fast auf dem Sprung zu RB Salzburg, jedoch wollte er den Bundesligaaufstieg mit der Hertha verwirklichen. Der italienische Klub Como 1907 soll sich ebenfalls mit Gechter befasst haben.

Trotz des verpassten Aufstiegs machen offenbar noch immer einige Klubs Jagd auf den 22-Jährigen. Die Bild berichtet von Klubs aus Italien, Deutschland, Spanien, Portugal und England, wird dabei aber nicht konkreter. Hertha wäre bereit, das Abwehr-Talent ziehen zu lassen, fordert jedoch ein Jahr vor Vertragsende eine Ablöse von rund vier Millionen Euro. Für beide Seiten scheint eine vorzeitige Trennung eine sinnvolle Lösung zu sein. Gechter hat insgesamt 91 Pflichtspiele für die Hertha bestritten und steht bei fünf Einsätzen für die deutsche U21-Nationalmannschaft.

Hertha generiert viele Einnahmen: Aufstiegsmission erneut schwierig

Für Hertha-Coach Stefan Leitl ist der drohende Abgang keine besonders erfreuliche Situation. Zum einen würde er mit Gechter einen seiner Lieblingsschüler verlieren, zum anderen wird der Umbruch ohnehin schon schwierig genug zu meistern. Gechter wäre der zwölfte Hertha-Abgang und auch Tjark Ernst, Marten Winkler und Marton Dardai sollen auf dem Markt begehrte Spieler sein. Zwar haben die Berliner bereits 22 Millionen Euro eingenommen und dürften noch mehr verdienen, jedoch wird es nicht leichter, den Aufstieg zu verwirklichen, wenn man schon wieder fast bei Null anfängt und ein Team an den Start bringt, das sich erstmal einspielen muss.


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