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Heißes Tauziehen: Bleibt dieses Bayern-Talent in Nürnberg?

In Nürnberg herrscht offenbar noch keine endgültige Klarheit über die Zukunft von Javier Fernandez.
Javier Fernandez Zukunft bleibt weiter ungeklärt
Javier Fernandez Zukunft bleibt weiter ungeklärt | picture alliance/GettyImages

Am Samstagabend hatte vieles noch nach einem sicheren Verbleib des Bayern-Talents ausgesehen. Der 1. FC Nürnberg verabschiedete den spanischen Mittelfeldspieler nicht offiziell und teilte stattdessen sogar mit, dass Fernandez "auch für die kommende Saison eingeplant" sei. Nun sorgt allerdings ein Bericht von Sky für neue Verwirrung.

Demnach befinden sich der FC Bayern München und Nürnberg zwar bereits im Austausch über eine Verlängerung der Leihe, eine endgültige Einigung gibt es aktuell aber offenbar noch nicht. Die Gespräche sollen nach Saisonende intensiviert werden.

Fernandez fühlt sich wohl in Nürnberg

Der 19-Jährige selbst soll sich beim Club sehr wohlfühlen und kann sich einen Verbleib grundsätzlich gut vorstellen. Im Verlauf der Rückrunde spielte sich Fernandez unter Trainer Miroslav Klose zunehmend fest und kam bislang auf sieben Einsätze in der 2. Bundesliga.

Dass Nürnberg große Stücke auf den Youngster hält, hatte Sportvorstand Joti Chatzialexiou bereits bei seiner Verpflichtung im Winter deutlich gemacht. "Die Leute werden vielleicht im Sommer verstehen, wieso wir ihn geholt haben", erklärte er damals gegenüber der Bild.

Konkurrenz für den FCN

Trotzdem muss Nürnberg offenbar um den Verbleib des Spaniers kämpfen. Laut Sky-Reporter Kerry Hau liegen dem deutschen Rekordmeister inzwischen zahlreiche Anfragen anderer Vereine aus dem In- und Ausland vor.

Der Rekordmeister prüft demnach mehrere Möglichkeiten für die weitere Entwicklung des Mittelfeldspielers. Genau deshalb scheint Fernandez’ Zukunft aktuell doch deutlich offener zu sein als zunächst angenommen. Sein Vertrag in München läuft noch bis 2028.

Die Zeichen stehen zwar weiterhin auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Nürnberg, sicher ist das jedoch längst nicht. Das letzte Wort dürfte letztlich beim FC Bayern liegen und dort scheint die Entscheidung bislang noch nicht gefallen zu sein.


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