Guehi-Poker entschieden: Neuer Innenverteidiger beim FC Bayern gehandelt
Von Franz Krafczyk

Schon in Kürze soll in der Thematik rund um Dayot Upamecano Nägel mit Köpfen gemacht werden. Nach langem Hin und Her soll der Franzose seinen auflaufenden Vertrag beim FC Bayern bis 2030 oder 2031 verlängern (90min berichtete). Doch trotz des Verbleibs ihres Leistungsträgers sehen sich die Münchner nach zusätzlichen Verstärkungen für die Innenverteidigung um.
In den vergangenen Wochen galt Marc Guehi von Crystal Palace als der größte Kandidat. Mit dem 22-Jährigen soll Sportvorstand Max Eberl laut Sky bereits Telefonate geführt haben. Laut Fabrizio Romano wird es den Engländer aber zu Manchester City ziehen. Auch Sky berichtet, dass die Skyblues ein Angebot von 30 Millionen Pfund vorbereiten und bereits eine Einigung mit dem Verteidiger erzielt haben. Die Bayern dürften damit leer ausgehen.
Aus diesem Grund beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister bereits mit weiteren Kandidaten. Einer von ihnen ist offenbar Jérémy Jacquet. Wie die renommierte Sportzeitung L'Équipe berichtet, sind die Bayern am Abwehrspieler des französischen Erstligisten Stade Rennes interessiert.
Nach Verkäufen von Doué und Doku: Bringt auch Jacquet über 60 Millionen ein?
Ähnlich wie bei Guehi sind die Bayern aber auch im Werben um Jacquet nicht frei von Konkurrenz. Vor allem der FC Chelsea soll derzeit ebenfalls um den 20-Jährigen buhlen. Zudem dürfte der junge Franzose alles andere als günstig werden. Dem Bericht zufolge plant Rennes, Jacquet noch bis Sommer zu halten, um ihm dann für eine hohe Ablösesumme zu verkaufen.
Die Verantwortlichen des Ligue-1-Klubs dürften dabei ein ähnliches Preisschild aufstellen wie bei den heutigen Superstars Désiré Doué (wechselte 2024 zu PSG) und Jérémy Doku (2023 zu Manchester City). Damals konnte Rennes für beide Spieler je 60 Millionen Euro einnehmen.
Der Marktwert von Jacquet wird von transfermarkt.de aktuell zwar auf gerade einmal 20 Millionen Euro beziffert, doch bis zum Ende der Saison könnte der französische U21-Nationalspieler noch deutlich teurer werden. Seit fast einem Jahr ist er im Abwehrzentrum von Rennes fest gesetzt und verpasste in der laufenden Saison nur eines der 17 bisherigen Spiele in der Ligue 1. Hinzu kommt, dass Jacquet beim Tabellensechsten noch bis 2029 unter Vertrag steht.
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