Der Lehrling ist seinem Lehrmeister in der laufenden Spielzeit zwei Schritte voraus. So steht Vincent Kompany mit dem FC Bayern als deutscher Meister fest und befindet sich im Champions-League-Halbfinale, während Pep Guardiola in der Königsklasse mit den Skyblues an Real Madrid gescheitert ist und in der Premier League nur Rang zwei belegt. Dort allerdings immerhin mit der Aussicht, Spitzenreiter Arsenal dank eines Nachholspiels überholen zu können.
So oder so, der Vertrag des Katalanen läuft noch bis zum Sommer 2027 und noch ist unklar, ob er darüber hinaus in Manchester bleiben möchte. Gerüchten zufolge könnte sogar schon 2026 Schluss sein. Möglicherweise müssen sich die City-Verantwortlichen also schon relativ bald mit der Nachfolger-Suche beschäftigen.
Guardiola sieht Kompany bei Manchester City
Guardiola bringt hierbei Kompany als Kandidaten ins Spiel. "Das habe ich vor langer Zeit gesagt, als wir gegen Burnley (Ex-Klub von Kompany) spielten, im FA Cup oder Carabao Cup. Wir spielten zu Hause. Ich sagte, dieser Typ wird früher oder später unser Trainer", schilderte er in einer Medienrunde über seinen ehemaligen Abwehrchef bei den Skyblues.
Doch wie realistisch ist es wirklich, dass Kompany den 55-Jährigen ablöst? In Hinblick auf den Sommer dürfte das ausgeschlossen sein. Kompany hat bis 2029 beim FC Bayern Vertrag und kann in München eine Erfolgsära prägen. In Bezug auf 2027 oder darüber hinaus kann vieles passieren, jedoch muss sich der FCB grundsätzlich keine Sorgen machen, seinen Erfolgs-Coach vorzeitig zu verlieren.
Auch Guardila glaubt nicht, dass es schon in diesem Jahr zu einer Ablösung kommen wird. "Aber früher oder später habe ich das Gefühl, nur für den Fall, dass er in einem bestimmten Moment beschließt, nach England zurückzukehren, dann bin ich ziemlich sicher, dass Manchester in seinem Herzen und in seinem Kopf sein wird. Hoffentlich werden sich die Wege zu einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben kreuzen", verdeutlichte der Star-Coach.
Kompany würde wohl auch bei den Skyblues funktionieren
Womöglich macht es Kompany eines Tages wie Guardiola zuvor und verlässt die Bayern nach Ablauf seines Vertrags in Richtung Manchester City. Dies ist gewissermaßen alles Zukunftsmusik, jedoch darf man nicht vergessen, dass der Belgier als aktiver Spieler 360 Matches für die Skyblues bestritten hat.
Grundsätzlich würde er sicherlich auch als Trainer dem Team aus Manchester gut zu Gesicht stehen. Kompany, der sich von Guardiola einiges abgeschaut hat, verfolgt eine ähnliche Spielphilosophie. Diese matcht sowohl mit den Bayern als auch mit Manchester City.
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