Großer Name im Gespräch: So könnte der BVB Brandt ersetzen

Der Nachfolger von Julian Brandt beim BVB soll offenbar kein positionsgetreuer Ersatz sein.
Julian Brandt ruft sein Potenzial in dieser Saison endlich konstant ab
Julian Brandt ruft sein Potenzial in dieser Saison endlich konstant ab | Alexander Hassenstein/GettyImages

Es war die Nachricht des Wochenendes: Julian Brandt verlässt den BVB ablösefrei zum Saisonende. Das plauderte Lars Ricken nach dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am Samstagabend aus. Es war eine Nachricht, die man so nicht kommen sah.

Zuletzt deutete schließlich vieles auf eine Verlängerung des 29-Jährigen hin. Doch diese wird es nicht geben, stattdessen ist für Brandt im Sommer nach sieben Jahren Schluss an der Strobelallee. Bei den Schwarz-Gelben hat man dabei auch schon einen Plan, wie man den offensiven Mittelfeldspieler ersetzen will.

Kein direkter Brandt-Nachfolger - Kommt Sancho?

Die WAZ berichtet, dass die Nachfolge von Brandt im anstehenden Transfersommer zunächst keine Priorität genieße. Stattdessen wolle sich der BVB mit einem echten Unterschiedsspieler auf dem Flügel verstärken, dies sei das übergeordnete Ziel im kommenden Sommer.

Zudem will die Borussia wie auch schon im vergangenen Jahr "besonnen" auf dem Transfermarkt agieren. Das heißt im Umkehrschluss: Es sollen keine Unsummen an Ablösen bezahlt werden – vermutlich auch nicht in einen Brandt-Nachfolger. Deals jenseits der 30 Millionen Euro seien nicht zu erwarten.

Passend dazu berichtet Sky, dass der BVB mal wieder über Jadon Sancho diskutiere. Der Engländer, der schon zweimal nach Dortmund gewechselt ist, wäre im Sommer ablösefrei zu haben und wohl auch bereit, sein Gehalt zu reduzieren, um den Deal wahrzumachen. Er wäre der erwähnte Unterschiedsspieler auf dem Flügel, allerdings soll es auch kritische Stimmen innerhalb des Vereins geben.

Chukuwemeka und Lerma als interne Lösungen?

Es könnte deshalb darauf hinauslaufen, dass das Erbe von Julian Brandt intern verteilt wird. Kandidaten dafür gibt es in der Theorie genug. Vor allem Carney Chukwuemeka steht hier im Fokus. Der Engländer teilte sich mit Brandt bereits in dieser Saison die Minuten auf der Zehn.

Ein weiterer spannender Kandidat, den die WAZ ins Spiel bringt, ist Justin Lerma. Das ecuadorianische Top-Talent wechselt im Sommer nach Dortmund und ist wie Brandt auch im offensiven Mittelfeld zuhause.

Allerdings ist fraglich, wie viel Spielzeit der 17-Jährige bei seiner ersten Auslandsstation direkt sammeln wird. Nichtsdestotrotz zeigt es, dass der BVB die Nachfolge von Brandt wohl eher intern lösen will – ob das die richtige Strategie ist?

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