Goretzka vor Blitz-Abschied? Jetzt spricht der Bayern-Boss
Von Dominik Hager

Leon Goretzka geht in das letzte Halbjahr seines bis Sommer 2026 laufenden Bayern-Vertrags. So viel ist wohl inzwischen klar. Ein Winter-Abgang ist weder für den Spieler noch für den Verein aktuell wirklich interessant. Dies hat Vorstandschef Jan-Christian Dreesen auch im Gespräch mit t-online unlängst bestätigt. "Wir planen auch in der Rückrunde mit Leon", äußerte sich dieser, nachdem zuletzt Gerüchte in Bezug auf einen Transfer zur SSC Neapel, Tottenham Hotspur, Atletico Madrid oder nach Barcelona laut wurden.
Bayern benötigt Goretzka nur noch temporär
Der kleine Bayern-Kader und die großen Ziele sorgen aber dafür, dass die Münchner im Falle des Falles auf eine Ablöse für Goretzka verzichten. Es besteht schließlich noch immer die Möglichkeit, dass Goretzka im Sommer den Verein verlässt. Aktuell befindet sich der Routinier in der Mittelfeld-Hierarchie auf dem dritten oder vierten Rang.
Klar ist aber, dass die Zukunft nicht ihm, sondern Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof gehören wird. Demnach geht die Tendenz wohl eher in Richtung Trennung. Die Klubs, die schon jetzt auf einen Transfer geschielt hatten, könnten den Spieler im Sommer ablösefrei erhalten.
Verlängerung maximal zu klar reduzierten Zahlen
Derzeit scheint die Priorität der Bosse klar auf der Personalie Dayot Upamecano zu liegen. Sollte man Goretzka noch ein Vertragsangebot machen, würde dieses deutlich geringere Konditionen aufweisen als das noch laufende Vertragspapier.
Angesichts der Tatsache, dass seine Stammplatz-Aussichten in München immer weiter nach unten gehen, dürfte es auch Goretzka selbst wegziehen. Als ablösefreier Spieler ist er sicherlich in einer Verhandlungsposition, um am Ende einen lukrativen Deal abschließen zu können.
Goretzka kommt in der laufenden Saison auf 23 Einsätze, war jedoch noch an keinem Treffer beteiligt, was für einen Spielertypen, der gerne mit nach vorne stößt, schon ernüchternd ist. Während er in der Bundesliga in 80 Prozent der Partien von Beginn an auflief, durfte er in der Champions League und im DFB-Pokal noch gar nicht in der Startelf ran.
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