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Gordon-Deal geplatzt: Diese 7 Alternativen muss der FC Bayern jetzt ins Visier nehmen

Die Münchner Hoffnungen bei Anthony Gordon waren wohl vergebens. Der Engländer wird wohl zum FC Barcelona wechseln – und Max Eberl muss neue Kandidaten ausfindig machen.
Anthony Gordon wechselt zum FC Barcelona
Anthony Gordon wechselt zum FC Barcelona | NurPhoto/GettyImages

Der FC Bayern hat von Anthony Gordon offenbar einen Korb bekommen. Der englische Nationalspieler soll unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Barcelona stehen. Damit wäre das anvisierte Transferziel Nummer eins vom Markt. Max Eberl und Co. wären gefordert, sich anderweitig umzusehen.

Ein Glück, dass das Transferfenster in diesem Sommer lange geöffnet ist und der Markt reichlich Alternativen zu bieten hat. Einige davon könnten sogar noch vielversprechender als Gordon sein.

Wir werfen einen Blick auf sieben Optionen, die nun für den FC Bayern zur Debatte stehen könnten:

1. Marcus Rashford

Marcus Rashford überzeugte bei seiner Leihe
Marcus Rashford überzeugte bei seiner Leihe | Europa Press Sports/GettyImages

Marcus Rashford steht vor einer ungewissen Zukunft. Der eigentliche Manchester-United-Profi stand in der abgelaufenen Saison für den FC Barcelona auf dem Platz. Eigentlich würde der Offensiv-Allrounder wohl gerne bei den Katalanen bleiben, jedoch dürfte ein Gordon-Kauf mit einem Abschied des Engländers einhergehen.

Eigentlich hat Rashford bei den Red Devils noch einen Vertrag bis 2028, jedoch dürfte sich für die Münchner die Chance auf ein Schnäppchen ergeben. Rashford hat in Barcelona eigentlich eine starke Saison gespielt und 28 Torbeteiligungen in 2262 Spielminuten geliefert.

Der 28-Jährige besticht durch seine Schnelligkeit und Athletik und ist offensiv überall einsetzbar. Bevorzugt kommt er als linker Flügelspieler oder als klassischer Angreifer zum Einsatz. Rashford bringt internationale Erfahrung mit und entspricht dem Profil, das die Münchner suchen. Gerüchte gab es noch keine konkrete. Didi Hamann brachte Rashford aber bereits mit dem FC Bayern in Verbindung.

2. Said El Mala

Saïd El Mala
Said El Mala wird Köln eine große Ablöse einbringen | DeFodi Images/GettyImages

Bei Said El Mala deutet derzeit vieles auf einen Wechsel in Richtung Premier League hin. Der Kölner soll ein Preisschild von rund 50 Millionen Euro haben und ist wechselwillig. Der FC Bayern möchte große deutsche Talente eigentlich bevorzugt in seinem Team haben, jedoch scheint sich bei El Mala noch kein konkretes Interesse anzudeuten. Vielleicht ändert sich das aber nun.

El Mala ist mit 19 Jahren enorm entwicklungsfähig und mit seiner Schnelligkeit, Dribbelstärke und Torgefahr schon jetzt eine Waffe. Sicherlich hat El Mala noch Defizite im spielerischen Bereich und im Defensivverhalten, für sein junges Alter ist er dennoch erstaunlich weit.

3. Charles De Ketelaere

Charles De Ketelaere
De Ketelaere ist offensiv variabel einsetzbar | DeFodi Images/GettyImages

Charles De Ketelaere ist in erster Linie ein Zehner, funktioniert offensiv aber eigentlich überall. Der Belgier hat eine hervorragende Technik und besitzt reichlich Kreativität. Mit seinen 1,92 Metern bringt er auch eine gewisse Größe mit. Lediglich die letzte Effizienz fehlt dem Bergamo-Profi ein wenig.

Gerüchte in Bezug auf den Offensiv-Allrounder gab es bereits, jedoch meldete die Sport Bild, dass diese noch nicht konkret seien. De Ketelaere wäre nicht der klassische Winger, der über schnelle Dribblings kommt und durchaus ein Risiko-Transfer. Interessant ist sein Profil dennoch.

4. Mika Godts

Play-offs Conference League - FINALAFC Ajax v FC Utrecht
Mika Godts wäre ein Investment für die Zukunft | ANP/GettyImages

Mika Godts ist mit seinen 20 Jahren international noch eher unerfahren, verfügt aber über reichlich Potenzial. Der Außenstürmer hat für Ajax Amsterdam in der abgelaufenen Saison 17 Tore und zwölf Assists geliefert. Die Frage ist natürlich, ob der Belgier ein solches Niveau auch in der Bundesliga zeigen kann. Mit seiner Schnelligkeit, Dribbelstärke und Technik dürfte es Godts aber bei einem europäischen Top-Klub eines Tages weit bringen.

Die Bild berichtete bereits von einem möglichen Interesse der Bayern, jedoch soll dieses noch nicht konkret sein. Die Konurrenz wäre wohl groß.

5. Bradley Barcola

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Barcolas PSG-Zukunft steht in den Sternen | KENZO TRIBOUILLARD/GettyImages

Bradley Barcola galt im vergangenen Sommer als Wunschspieler der Bayern, nachdem der Deal mit Florian Wirtz gescheitert war. Letztlich wäre ein Kauf jedoch zu teuer gewesen. Inzwischen ist allerdings wieder ein Jahr vergangen und Barcola hat bei Paris Saint-Germain eine noch klarere Rolle als Joker als noch im Vorjahr. Auf den Flügelpositionen ist der Franzose nur die Nummer drei. Dies kann ihm auf Dauer nicht schmecken.

Der 23-Jährige hat in der abgelaufenen Ligue-1-Saison elf Tore erzielt und wäre wohl einem Wechsel nicht abgeneigt. Derzeit ist die Spur nach München nicht heiß, jedoch ist der schnelle und durchsetzungsstarke PSG-Star definitiv ein Kaliber, welches den Bayern enorm helfen könnte.

6. Rafael Leão

Rafael Leao
Rafael Leao soll Milan verlassen | Francesco Scaccianoce/GettyImages

Rafael Leao galt im Vorjahr ebenfalls als Transferziel der Bayern, wobei die Sache wohl nie so heiß war, wie von manchen Medien dargestellt. Leao hat eine schwache Saison mit dem AC Mailand hinter sich und ist gewissermaßen überreif für einen Wechsel.

In diesem Jahr dürfte der Portugiese jedenfalls günstiger sein als im Vorjahr. Grundsätzlich bringt Leao mit seiner Speed, seiner Power und seiner Torgefahr reichlich Qualität mit. Die Frage ist aber, ob er auch die richtige Mentalität an den Tag legen kann. Es ist mehr oder weniger unvorstellbar, dass Leao so rackert wie es ein Luis Diaz macht.

Sollte sich ein Schnäppchen ergeben, könnte die Spur nochmal heiß werden, die erste Option ist er aber vermutlich nicht.

7. Yan Diomande

Yan Diomande
Yan Diomande wird von halb Europa gejagt | Daniela Porcelli/GettyImages

Der Ivorer hat in seiner ersten Bundesliga-Saison unfassbar abgerissen. Diomande war das Herzstück der Leipziger Offensive und überzeugte mit seinem unglaublichen Antritt, seinen Dribblings und zahlreichen Scorer-Punkten.

Schon jetzt sind Summen von über 100 Millionen Euro im Gespräch. Genau hier dürfte aber auch das Problem für den FCB liegen. Es ist kaum vorstellbar, dass die Münchner wirklich so viel Geld ausgeben würden. Der 19-Jährige hat allerdings eine große Zukunft vor sich und es ist schon damit zu rechnen, dass die Bayern einen Versuch unternehmen, sollte es irgendeine Chance geben.


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