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Goldesel XXL-WM: So viel Geld hat die FIFA mit der Endrunde 2026 eingenommen

Der Weltverband FIFA kann sich laut eines Berichts des Guardian auf unglaubliche Rekordeinnahmen freuen.
FIFA-Boss Gianni Infantino
FIFA-Boss Gianni Infantino | picture alliance/GettyImages

Dass die Weltmeisterschaft 2026 dank ihres zuvor festgelegten XXL-Formats zu einem Kassenschlager werden würde, war bereits vor Turnierstart klar. Doch nun belegen neue Zahlen offenbar, dass der Weltverband FIFA unter seinem Präsidenten Gianni Infantino noch deutlich mehr am Turnier verdient hat als zuvor angenommen.

XXL-WM liefert Rekordeinnahmen

Mit einem Teilnehmerfeld von erstmals 48 Nationen war die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko auf zahlreichen Ebenen Bühne für bislang unbekannte Maßstäbe. Offenbar zum großen Gewinn des Weltverbands und seinem umstrittenen Präsidenten Infantino.

Wie der Guardian berichtet, wurden alle Erwartungen übertroffen: Die FIFA darf sich demnach über Rekordeinnahmen in Höhe von rund 15 Milliarden US-Dollar, umgerechnet also etwas mehr als 13 Milliarden Euro, freuen. Damit wurde der ursprünglich erwartete Betrag von elf Milliarden US-Dollar bei Weitem übertroffen.

Im Vergleich dazu: Bei der WM 2022 in Katar lagen die Einnahmen des Weltverbandes noch bei 5,8 Milliarden US-Dollar.

Die Einnahmen aus dem WM-Turnier werden zu großen Teilen an die insgesamt 211 Mitgliedsverbände der FIFA verteilt. Dank der Mega-Summe sollen auch die Chancen der USA auf eine weitere Ausrichtung einer WM-Endrunde stark gestiegen sein.

Kritik an FIFA reißt nicht ab

In dem Bericht heißt es weiter, dass Gianni Infantino die Mitgliederverbände am gestrigen Samstag über die deutlich höhere Summe in Kenntnis gesetzt haben soll.

Offensichtlich habe man bei dieser gestiegenen Summe der Einnahmen massiv von Ticketverkäufen und Hospitality-Angeboten profitiert. Offensichtlich hat auch der Zweitmarkt bei Ticketverkäufen eine enorme Rolle gespielt, bei dem die FIFA sowohl vom Verkäufer eines WM-Tickets als auch vom neuen Käufer 15 Prozent der verhandelten Summe erhält. Kritische Stimmen stempelten dieses Geschäftsmodell bereits als "legalisierten Schwarzmarkt" ab.

Gianni Infantino hofft auf seine Wiederwahl als FIFA-Boss
Gianni Infantino hofft auf seine Wiederwahl als FIFA-Boss | Andrew Harnik/GettyImages

Infantino dürfte sich über die weit übertroffenen Einnahmen freuen und mit großer Zuversicht auf seine Wiederwahl bis 2031 blicken. Im kommenden Jahr will der Schweizer erneut antreten und hofft auf die Stimmen der Mitgliedsverbände des Weltverbandes. Laut dem Bericht des Guardian sollen bereits über 200 Nationen ein Unterstützerschreiben an den FIFA-Präsidenten gesendet haben.

Für die Zukunft plant Infantino bereits mit einer weiteren Aufstockung der WM auf insgesamt 64 Teilnehmer.


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