Gladbach-Zugang hadert mit Patzer - Polanski reagiert deutlich
Von Dominik Hager

Gladbach-Neuzugang Kota Takai musste bei der 0:3-Niederlage bei Eintracht Frankfurt einen heftigen Dämpfer hinnehmen. Der 21-Jährige hatte mit einem Doppel-Blackout vor dem Treffer von Ansgar Knauff entscheidende Aktien an der Pleite, was natürlich für ordentlich Frust beim Spieler selbst sorgte.
"Natürlich macht ein Fehler, der auch zu einem Tor führt, etwas mit einem Spieler. Das ist doch logisch, und es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre", führte Coach Eugen Polanski im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SC Freiburg (Sonntag, 15:30 Uhr) aus.
Allerdings habe der Innenverteidiger abgesehen davon "ein richtig gutes Spiel gemacht", weshalb er ihn auch "nicht trösten" müsse. "Das er einen Fehler gemacht hat, wusste er schon auf dem Platz. Die Reaktion danach ist menschlich", verdeutlichte er.
Polanski erkennt gute Reaktion
Polanski verdeutlichte zudem, dass Takai im Training eine gute Antwort auf den unglücklichen Auftritt geliefert hat. "Die Trainingswoche von Kota ist richtig gut gewesen. Dementsprechend hat er den Fehler in Frankfurt sehr gut verkraftet. So etwas passiert im besten Fall auch nur einmal. Und von Kota erhoffe ich mir gerne wieder eine solche Leistung nur fehlerfrei", so der Fohlen-Coach.
Ob Takai seinen Platz in der Startelf verteidigen kann, sei allerdings mal dahingestellt. In Frankfurt profitierte er auch von der Gelbsperre von Kevin Diks. Dieser wird in die erste Elf zurückkehren und auch Nico Elvedi dürfte gesetzt sein. Folgerichtig ist Takai ein wenig davon abhängig, ob Polanski mit einer Dreier- oder einer Viererkette auflaufen lässt.
Takai spielt auf Leihbasis für Gladbach
Bis jetzt hat der junge Japaner fünf Bundesligaspiele und 245 Spielminuten für Borussia Mönchengladbach bestreiten dürfen. Takai kam am 2. Januar für eine Leihgebür in Höhe von 200.000 Euro von Tottenham Hotspur. Der Leihvertrag läuft im Sommer dieses Jahres aus. Ob es dann zurück auf die Insel geht oder Gladbach sich die Dienste des Abwehrspielers dauerhaft sichern wird, dürften die nächsten Monate entscheiden.
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