Gladbach-Krise immer schlimmer: Supercomputer berechnet Abstiegsgefahr

Borussia Mönchengladbach muss den Blick aktuell wieder stark nach unten richten.
Eugen Polanski
Eugen Polanski / Christian Verheyen/GettyImages
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Borussia Mönchengladbach droht schon wieder in den Abstiegskampf zu geraten! Das 0:3 in Frankfurt war bereits das sechste sieglose Bundesliga-Spiel in Folge, generell hat die Fohlenelf von den vergangenen neun Partien nur ein einziges gewonnen. Hatte das 1:1 gegen Leverkusen ein wenig Hoffnung auf Besserung gemacht, so steht man am Niederrhein nach der Pleite gegen die Eintracht schon wieder ernüchtert da.

Gladbach-Legende Stefan Effenberg betonte im 'Doppelpass' auf Sport1, dass die Tendenz "ganz klar in die falsche Richtung" gehe und dass die Schritte der Borussia zuletzt "eher rückwärts" gingen.

Doch wie sieht der Opta-Supercomputer die Lage der Gladbacher? Muss man sich am Niederrhein wirklich Sorgen um den Klassenerhalt machen? Oder scheint die aktuelle Lage bedrohlicher, als sie in Wirklichkeit ist?

Der Borussia kommt zumindest zugute, dass es trotz der anhaltenden Sieglos-Serie in der Bundesliga andere Teams gibt, die schlichtweg noch schwächer unterwegs sind als die Fohlenelf. Allen voran der 1. FC Heidenheim und St. Pauli, die vom Supercomputer als die krassen Favoriten auf den Abstieg gehandelt werden. Folglich ist die Wahrscheinlichkeit, dass Gladbach direkt runter muss, mit 5,4% äußerst gering.

Die Relegation scheint da schon etwas Stück wahrscheinlicher zu sein: 9,8% beträgt demnach die Gefahr, dass Gladbach die Extrarunde am Saisonende drehen muss.

Team

Wahrscheinlichkeit
Abstieg

Wahrscheinlichkeit
Relegation

Heidenheim

94,8%

3,2%

St. Pauli

52,5%

19,3%

Wolfsburg

17,2%

19,5%

Werder

15,0%

18,2%

Mainz

6,1%

9,3%

Gladbach

5,4%

9,8%

Köln

5,4%

8,8%

Allzu sehr in Sicherheit wiegen darf man sich in Mönchengladbach aber freilich nicht. Denn trotz der 0:4-Pleite in Dortmund war Mainz 05 in diesem Jahr unter Urs Fischer richtig gut drauf - die Form spricht eher für den 1. FSV. Und in Bremen hofft man, dass der Trainerwechsel hin zu Daniel Thioune nun Früchte trägt; mit St. Pauli und Heidenheim hat der SVW nun die beiden Schlusslichter vor der Brust.

Insofern ist es durchaus möglich, dass diese beiden Klubs in den kommenden Wochen schnell an Gladbach vorbeiziehen. Es wird einfach wieder Zeit für einen Sieg der Borussia!


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