Gladbach-Krise: Effenberg redet Klartext

Mit Stefan Effenberg hat sich ein Ex-Gladbacher sehr deutlich zur aktuellen Ausgangslage der Borussia geäußert. Er macht sich "große Sorgen" um seinen Ex-Klub.
Stefan Effenberg
Stefan Effenberg / DeFodi Images/GettyImages
facebooktwitterreddit

Die 0:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt markierte bereits das sechste sieglose Spiel in Folge für Borussia Mönchengladbach. Abseits der nach wie vor schlechten Stimmung rund um die Fohlenelf, bedeutet diese Negativ-Serie auch einen erneuten Stillstand in der Tabelle.

Die aktuelle Schwächephase der Borussia war am Sonntag auch Thema beim 'Doppelpass' von Sport1. Mit Stefan Effenberg hatte ein ehemaliger Gladbach-Spieler (216 Einsätze mit 41 Toren und 40 Assists) eine sehr klare Meinung zur Ausgangslage.

Effenberg macht sich "große Sorgen" um Gladbach

"Die Tendenz geht ja ganz klar in die falsche Richtung. Und jetzt sind sie in so einer Abwärtsspirale drin", sah Effenberg zurzeit keinen Mutmacher. Seiner Ansicht nach ist dafür auch Eugen Polanski verantwortlich, der zu seinem Amtsantritt im Vereinsumfeld und bei den Fans noch größtenteils gefeiert worden war. "Also ich sehe jetzt nicht wirklich dieses System und die Handschrift von Polanski bei den Spielen, wenn ich Gladbach schaue."

Die ausbleibenden Siege und auch die schlechten Leistungen vorrangig an Ausfällen von Spielern wie Tim Kleindienst festzumachen, sei "zu billig", so Effenberg weiter. "Enorm wichtig" wiederum seien die nächsten drei Spiele: Zunächst geht es gegen den SC Freiburg, dann folgt das Heimspiel gegen Union Berlin - bevor es nach München zum FC Bayern geht. Dann, so der 57-Jährige, käme es darauf an.

"Also ich mache mir auch Sorgen, sage ich ganz ehrlich. Ich habe schon gedacht, dass sie in ruhiges Fahrwasser kommen. Da sind sie nicht angekommen. Im Gegenteil. Die Tendenz geht eher nach hinten", gab sich Effenberg pessimistisch angesichts der nächsten Wochen, aber auch der restlichen Saison. Zumindest kleine Schritte müssten gemacht werden, die bei der Borussia zurzeit "aber eher rückwärts" gingen.


Weitere Nachrichten rund um die Borussia:

feed